Agitation
Wer ist‘s
Die Broschüre Wer ist’s entstand in einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe. Polizei, Gerichte und Gefängnisse wirkten dabei nicht als neutrale Institutionen, sondern als Instrumente zur Unterdrückung der Arbeiterbewegung.
Aus marxistischer Sicht zeigt der Text: Solange wirtschaftliche Macht in den Händen der besitzenden Klassen liegt, kann auch das Recht nicht über den Klassen stehen. Die Rote Hilfe erscheint deshalb als Organ proletarischer Selbstverteidigung, das Gefangene unterstützt und Solidarität organisiert.
Der folgende Artikel stellt Inhalt und Aufbau der Broschüre vor und zeigt, wie sie Klassenjustiz anklagt und zur Solidarität der Arbeiterklasse aufruft.
Weisse Justiz und Rote Hilfe
Die Broschüre „Weisse Justiz und Rote Hilfe! Die Tätigkeit der Roten Hilfe in Deutschland im Jahre 1926“ ist nicht nur ein historischer Bericht, sondern ein politisches Dokument des Klassenkampfes. Sie legt offen, wie der bürgerliche Staat – mit Polizei, Gerichten und Gefängnissen – als Instrument der herrschenden Klassen fungiert. Die sogenannte „Rechtsordnung“ erscheint hier nicht als neutrale Instanz, sondern als Klassenjustiz, die den Widerstand der Arbeiterbewegung brechen und jede revolutionäre Organisierung einschüchtern soll. Zugleich zeigt die Broschüre die Antwort der Arbeiterklasse: den Aufbau der Roten Hilfe als Organisation praktischer Solidarität. Rechtsbeistand, Unterstützung für Gefangene und öffentliche Anklage der Repression werden zu Waffen im politischen Kampf. Der folgende Artikel stellt Inhalt und Aufbau der Schrift vor und ordnet sie in die Auseinandersetzungen der Arbeiterbewegung der zwanziger Jahre ein.
Was will die Rote Hilfe
Diese Broschüre entstand in einer Epoche, in der der kapitalistische Staat seine demokratische Maske immer offener abwarf und seine wahre Funktion als Instrument der Klassenherrschaft zeigte. Polizei, Sondergerichte, Gefängnisse und faschistische Banden wurden eingesetzt, um den wachsenden Widerstand der Arbeiterklasse zu zerschlagen und jede revolutionäre Bewegung im Keim zu ersticken. In dieser Situation entstand die Rote Hilfe als Antwort der kämpfenden Arbeiterbewegung: organisierte, praktische Solidarität mit allen, die wegen ihres Kampfes gegen Ausbeutung, Krieg und kapitalistische Herrschaft verfolgt werden. Der folgende Text macht deutlich, dass Solidarität mehr ist als menschliches Mitgefühl. Sie ist eine Waffe im Klassenkampf – ein Mittel, die Isolation der Gefangenen zu durchbrechen, ihre Familien zu schützen und die Klassenjustiz als das zu entlarven, was sie ist: ein Werkzeug der Bourgeoisie gegen das Proletariat. Wer die Repression versteht, erkennt den wahren Charakter des kapitalistischen Staates.
Was will die Rote Hilfe_0001
Die Broschüre „Was will die Rote Hilfe“ entstand in einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe, als Kapital und Staat mit Polizei, Justiz und faschistischen Banden gegen die organisierte Arbeiterbewegung vorgingen. Verhaftungen, politische Prozesse und Kerkerstrafen waren keine Ausnahme, sondern Teil der systematischen Repression gegen streikende und kämpfende Arbeiter. In dieser Situation wurde die Rote Hilfe zu einem praktischen Ausdruck proletarischer Solidarität. Sie verband materielle Unterstützung für Gefangene und ihre Familien mit politischer Mobilisierung gegen den weißen Terror der Bourgeoisie. Der Text ist deshalb mehr als eine Organisationsschrift: Er ist ein Aufruf, Solidarität als Waffe im Klassenkampf zu begreifen und die vereinte Kraft der Arbeiterklasse gegen Repression und Faschismus zu entfalten.
Was will die Rote Hilfe 1
Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist auch die Geschichte der Repression. Wo Arbeiter für ihre Rechte kämpfen, antwortet die herrschende Klasse mit Polizei, Gerichten und Gefängnissen. Die Broschüre „Was will die Rote Hilfe“ entstand in einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe und faschistischer Bedrohung. Sie macht klar: Solidarität ist keine milde Gabe, sondern eine Waffe der Arbeiterklasse. Die Rote Hilfe organisiert die Unterstützung für Verfolgte, Gefangene und ihre Familien – und verbindet diesen Beistand mit dem politischen Kampf gegen Klassenjustiz und Faschismus. Wer die Repression begreift, versteht auch die Notwendigkeit organisierter Solidarität. Diese Schrift ist daher nicht nur Rückblick, sondern Aufruf: Die Verteidigung der Verfolgten ist Sache der ganzen Klasse.
Was will die Internationale Rote Hilfe
Diese Broschüre entstand in einer Epoche, in der der Klassenkampf offen ausgetragen wurde. Überall griff die Bourgeoisie zu Gefängnis, Standgericht und Mord, um die revolutionäre Bewegung zu zerschlagen. Doch jeder Schlag gegen die kämpfenden Arbeiter rief eine Antwort hervor: organisierte Solidarität. Die Internationale Rote Hilfe wurde zur Schutz- und Kampforganisation der Unterdrückten. Sie verband die Gefangenen hinter Gefängnismauern mit den Kämpfen der Arbeiter in den Betrieben und auf den Straßen. Diese Schrift zeigt, warum Solidarität keine Wohltätigkeit ist, sondern eine Waffe im Klassenkampf. Wer die Opfer des weißen Terrors verteidigt, verteidigt die Zukunft der Arbeiterbewegung selbst.
Was ist und was will die Internationale Rote Hilfe
Die Geschichte der Internationalen Roten Hilfe ist untrennbar mit den härtesten Kämpfen der Arbeiterbewegung verbunden. Wo die Bourgeoisie ihre Herrschaft mit Gefängnissen, Ausnahmegesetzen und Mordbanden verteidigte, entstand aus der Solidarität der Arbeiter eine internationale Organisation des Beistands und der Gegenwehr. Die Rote Hilfe war nie bloß eine karitative Einrichtung. Sie war eine Kampforganisation des Proletariats, geboren aus dem Klassenkampf der zwanziger Jahre. Ihr Ziel war es, politische Gefangene zu unterstützen, ihre Familien zu schützen und den Terror der Klassenjustiz öffentlich zu entlarven. Diese Broschüre zeigt, wie systematisch der bürgerliche Staat gegen revolutionäre Arbeiter vorging – und wie ebenso systematisch die internationale Solidarität organisiert werden musste. Sie erinnert daran, dass Solidarität im Klassenkampf keine moralische Geste ist, sondern eine praktische Waffe der Arbeiterklasse.
Urteil gegen die Mai-Mörder
Die Berliner Maivorgänge von 1929 gehören zu den blutigsten Kapiteln der politischen Auseinandersetzungen der Weimarer Republik. Arbeiter, Frauen und Jugendliche wurden auf den Straßen erschossen, verwundet oder verhaftet, während Polizei und Behörden versuchten, die Verantwortung für das Blutvergießen abzuwälzen. Die Broschüre Urteil gegen die Mai-Mörder dokumentiert eine öffentliche Untersuchung dieser Ereignisse. In Zeugenaussagen, medizinischen Gutachten und politischen Stellungnahmen entsteht ein eindringliches Bild der Gewalt, die sich gegen die arbeitende Bevölkerung richtete. Der folgende Artikel fasst Inhalt und Struktur dieser historischen Dokumentation zusammen und zeigt, wie Zeitgenossen versuchten, die Wahrheit über die Berliner Maitage ans Licht zu bringen.
Unterdrückte von heute die Sieger von morgen
Die Broschüre „Unterdrückte von heute – die Sieger von morgen“ entstand in einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe, wachsender faschistischer Gewalt und brutaler Klassenjustiz. Sie zeigt, wie die Internationale Rote Hilfe politische Gefangene unterstützte, Verfolgte schützte und internationale Solidarität organisierte. Der Text verbindet Analyse und Aufruf: Repression soll nicht einschüchtern, sondern den gemeinsamen Widerstand stärken. Die Unterdrückten von heute werden nur dann zu den Siegern von morgen, wenn Solidarität praktisch wird und der Kampf gegen Faschismus und Krieg international geführt wird.
Tribunal
Diese Ausgabe der Zeitschrift TRIBUNAL, dem Kampforgan der Roten Hilfe, erschien im Sommer 1930 in einer Zeit wachsender sozialer Spannungen und politischer Repression in der Weimarer Republik. Das Heft dokumentiert Fälle von Klassenjustiz, Polizeigewalt und internationalem Terror gegen Arbeiterbewegungen. Gleichzeitig ruft es zur Solidarität mit politischen Gefangenen und zu organisiertem Widerstand gegen Krieg, Ausbeutung und staatliche Unterdrückung auf. Die Beiträge verbinden Berichte, Analysen und agitatorische Texte zu einem eindringlichen Zeugnis der kämpferischen Arbeiterbewegung jener Jahre.
Tribulal 1.mai 1931
Die vorliegende Ausgabe des Organs der Roten Hilfe erscheint zum 1. Mai 1931 in einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe. Notverordnungen, Polizeiterror und Klassenjustiz richten sich offen gegen die organisierte Arbeiterbewegung. Die Beiträge dieser Ausgabe dokumentieren die wachsende Repression und rufen zugleich zur praktischen Solidarität mit den politischen Gefangenen auf. Die Zeitung verbindet Analyse, Berichte und Aufrufe zu einem gemeinsamen Ziel: die organisierte Gegenwehr der Arbeiterklasse zu stärken und die Solidarität mit den Verfolgten zu einer festen Waffe im Klassenkampf zu machen.
Sozialdemokraten parteilose Arbeiter und die Rote Hilfe
Die vorliegende Darstellung behandelt den II. Reichskongreß der Roten Hilfe Deutschlands im Mai 1927 in Berlin. In einer Zeit verschärfter Klassenkämpfe entwickelte sich die Rote Hilfe zu einer zentralen Solidaritätsorganisation der Arbeiterbewegung. Gegen Klassenjustiz, Gefängniswillkür und politischen Terror organisierte sie Rechtsschutz, materielle Unterstützung und internationale Solidarität. Der Kongreßbericht zeigt, wie Sozialdemokraten, Kommunisten und parteilose Arbeiter in der praktischen Hilfe für politische Gefangene zusammengeführt werden sollten und wie Solidarität zur organisierten Kraft des proletarischen Kampfes wurde.
Schluss mit dem SA Terror
Diese Zusammenfassung der Broschüre "Schluss mit dem SA-Terror" der Roten Hilfe Deutschlands zeigt den historischen Hintergrund des faschistischen Straßenterrors im Jahr 1932. Die Schrift entlarvt die Gewalt der SA nicht als zufällige Ausschreitungen, sondern als bewusst eingesetztes Herrschaftsmittel von Kapital, Staat und Reaktion gegen die Arbeiterbewegung. Sie dokumentiert Mord, Repression und Klassenjustiz und ruft zugleich zur solidarischen Gegenwehr der Arbeiterklasse und zur Bildung einer antifaschistischen Einheitsfront auf.
Richtlinien für die Arbeit in der Roten Hilfe (1925)
Die Broschüre „Richtlinien für die Arbeit in der Roten Hilfe“ entstand in einer Zeit verschärfter politischer Verfolgung der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik. Prozesse, Gefängnisstrafen und Polizeiterror richteten sich gegen Kommunisten und revolutionäre Arbeiter. Die Rote Hilfe entwickelte sich als Antwort darauf: als organisierte Solidarität mit politischen Gefangenen und ihren Familien.
Die vorliegende Schrift ist kein theoretischer Text, sondern ein praktischer Leitfaden. Sie zeigt, wie Solidarität organisiert werden kann – durch Beiträge, Propaganda, juristische Unterstützung und die systematische Verbindung zwischen Bewegung, Gefangenen und Angehörigen. Damit wird deutlich: Die Rote Hilfe verstand sich als Instrument des Klassenkampfes gegen Repression und Klassenjustiz.
Mord über Deutschland
Diese Broschüre entstand in einer Zeit eskalierenden faschistischen Terrors in der späten Weimarer Republik. Der Mord an dem Kommunisten Ernst Henning steht beispielhaft für die Gewalt, mit der nationalsozialistische Banden gegen Arbeiterbewegung und revolutionäre Organisationen vorgingen. Der Text dokumentiert nicht nur das Verbrechen, sondern zeigt die politischen und sozialen Kräfte, die solchen Terror ermöglichten. Damit wird der Mord als Teil eines umfassenden Klassenkampfes sichtbar – und als Warnung vor der heraufziehenden faschistischen Diktatur.
Gotteslästerung
Die Broschüre „Gotteslästerung – Religion und Strafrecht“ von Peter Maßlowski untersucht die Rolle religiöser Strafparagraphen in der bürgerlichen Gesellschaft der Weimarer Republik. Sie zeigt, wie Bestimmungen gegen Gotteslästerung, Gottesdienststörung und religiöse Beleidigung nicht nur religiöse Gefühle schützen sollen, sondern häufig als juristische Mittel zur Sicherung gesellschaftlicher Ordnung und politischer Autorität dienen. Durch historische Darstellung und Analyse aktueller Strafprozesse macht Maßlowski deutlich, dass Religionsstrafrecht eng mit Machtverhältnissen, Klassenkonflikten und der politischen Entwicklung seiner Zeit verbunden ist.
Ein Blick ins dritte Reich
Die Broschüre „Ein Blick ins dritte Reich“ entstand in der Endphase der Weimarer Republik, als Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und politische Zuspitzung den Boden für faschistische Bewegungen bereiteten. Der Text versteht Faschismus nicht als Zufall der Geschichte, sondern als Herrschaftsform des Kapitals in der Krise. Er zeigt, wie Staat, Unternehmer und politische Kräfte den Weg zur Diktatur ebnen und welche Folgen diese Entwicklung für die Arbeiterklasse hat.
Die Toten an die Lebenden
Diese Zusammenfassung stellt die Broschüre „Die Toten an die Lebenden. Letzte Worte hingerichteter deutscher Antifaschisten“ in ihren historischen und politischen Zusammenhang. Die Schrift entstand 1935 im Umfeld der Roten Hilfe und dokumentiert die letzten Briefe und Worte von Widerstandskämpfern, die vom faschistischen Staat ermordet wurden. Sie ist zugleich Dokument des Terrors und Vermächtnis des antifaschistischen Kampfes. Die folgenden Abschnitte erläutern Inhalt, Aufbau und Bedeutung der einzelnen Kapitel dieser Schrift.
Die Rote Hilfe ruft zu Kampf
Die Broschüre Die Rote Hilfe ruft zum Kampf entstand in einer Zeit wachsender Repression gegen die Arbeiterbewegung. Verhaftungen, Klassenjustiz und soziale Not bestimmten den Alltag vieler Arbeiter in Österreich. Die Rote Hilfe verstand sich als organisierte Antwort darauf. Der folgende Artikel stellt Inhalt und politische Aussagen dieser historischen Schrift dar und zeigt, wie Solidarität als praktische Waffe im Klassenkampf begriffen wurde.
Die Große Solidarität
Die Broschüre „Die große Solidarität“ von Arthur Chawkin zeigt eindringlich, dass proletarische Solidarität keine moralische Floskel ist, sondern eine organisierte Waffe im Klassenkampf. In einer Zeit, in der in den kapitalistischen Ländern Gefängnisse, Zuchthäuser und Sondergerichte gegen Kommunisten und revolutionäre Arbeiter gefüllt werden, entsteht in der Sowjetunion eine gewaltige Massenbewegung: die Internationale Rote Hilfe. Millionen Arbeiter, Bauern und Jugendliche sammeln Geld, übernehmen Patenschaften für Gefangene und stellen sich offen gegen den Terror der Bourgeoisie. Diese Schrift dokumentiert, wie internationale Solidarität zur praktischen Kraft wird – als Antwort der Arbeiterklasse auf Kerker, Klassenjustiz und faschistische Verfolgung.
Der Rote Mai
Diese Broschüre führt in den „Roten Mai“ als Kampftag der Arbeiterbewegung ein. Sie zeigt, dass der 1. Mai nicht aus Tradition lebt, sondern aus Organisation, Streik und Solidarität. Die Beiträge berichten aus Gefängnissen, aus Verbannung und von Straßenkämpfen in Europa und Asien. Überall tritt derselbe Gegner hervor: Kapital, Klassenjustiz, Kriegspolitik und faschistischer Terror. Darum stellt der Band die Internationale Rote Hilfe in den Mittelpunkt: als praktische Gegenmacht, die Gefangene unterstützt, Familien schützt, Öffentlichkeit schafft und den Kampf über Grenzen verbindet. Zum Lesen, Lernen, Handeln.
Clique oder Klasse
Diese Broschüre ist kein neutraler Bericht, sondern ein Dokument des inneren Klassenkampfes in der Roten Hilfe Deutschlands. Sie zeigt, wie eine proletarische Massenorganisation durch Bürokratismus, Cliquenherrschaft und administrative Gewalt von ihrem politischen Auftrag abgebracht werden kann. „Clique oder Klasse“ behandelt die Spaltung der RHD nicht als persönlichen Streit, sondern als Ausdruck eines grundlegenden Widerspruchs: Soll die Rote Hilfe Werkzeug der Arbeiterklasse sein oder Instrument eines Apparats? Gerade darin liegt die bleibende Schärfe dieses Textes.
1. Reichstagung „Rote Hilfe Deutschlands“
Der vorliegende Artikel fasst Inhalt, politische Bedeutung und zentrale Beschlüsse des Berichtes über die Verhandlungen der 1. Reichstagung der „Roten Hilfe Deutschlands“ zusammen. Die Tagung markierte einen wichtigen Schritt beim Aufbau einer organisierten Solidaritätsbewegung gegen Klassenjustiz, staatliche Repression und den weißen Terror der frühen Weimarer Republik. Die Dokumentation zeigt, wie die Arbeiterbewegung versuchte, den Angriffen von Polizei, Gerichten und Gefängnisapparat eine kollektive Gegenwehr entgegenzustellen. Zugleich macht sie deutlich, dass die Unterstützung politisch Verfolgter nicht als karitative Hilfe verstanden wurde, sondern als Bestandteil des proletarischen Klassenkampfes und der internationalen Solidarität.
10 Jahre IRH
Die Internationale Rote Hilfe entstand aus der Erfahrung, dass der Klassenkampf im Kapitalismus unweigerlich Repression hervorbringt. Gefängnisse, Prozesse und politische Verfolgung sind keine Ausnahmen, sondern notwendige Werkzeuge der herrschenden Klasse. Die vorliegende Analyse der Broschüre von H. D. Stassowa zieht eine Bilanz der ersten zehn Jahre dieser Organisation. Sie zeigt, wie internationale Solidarität organisiert werden kann und warum die Verteidigung politischer Gefangener untrennbar mit dem Kampf gegen Krieg, Faschisierung und kapitalistische Ausbeutung verbunden ist.