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Die gekaufe Linke
Die Schwäche der westlichen Linken ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer langen politischen Umformung: Klassenkampf wurde durch Moralpolitik ersetzt, Organisierung durch Repräsentation, Systemkritik durch sprachliche Stellvertreterdebatten. Während Konzerne, Banken und Regierungen ihre Macht ausbauten, verschwand die Eigentumsfrage aus dem Zentrum vieler linker Milieus. Der vorliegende Artikel untersucht, wie Widerstand entschärft, in Institutionen eingebunden und für die Herrschenden ungefährlich gemacht wurde. Wer diese Entwicklung verstehen will, muss zur entscheidenden Frage zurückkehren: Wer besitzt, wer herrscht und wer zahlt den Preis?
85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion
85 Jahre nach dem faschistischen Überfall auf die Sowjetunion ist die Erinnerung keine bloße Geste, sondern eine politische Pflicht im Kampf gegen Geschichtslüge, Militarisierung und neue Kriegsgefahr. Der 22. Juni 1941 markiert den Beginn eines beispiellosen Raub-, Kolonial- und Vernichtungskrieges des deutschen Imperialismus, getragen von Wehrmacht, SS und Monopolkapital. Millionen Sowjetbürger bezahlten den antifaschistischen Widerstand mit dem Leben. Wer heute dieser Opfer gedenkt, muss auch der Rehabilitierung alter Täter, der Verfälschung der Geschichte und der neuen Aufrüstung entgegentreten. Dieser Text verteidigt die historische Wahrheit und erinnert daran: Gedenken heißt Stellung beziehen.
Naher Osten im Feuer
Dieser Artikel blickt hinter die offiziellen Erklärungen von Sicherheit, Verteidigung und Ordnung. Der Nahe Osten brennt nicht, weil Völker angeblich seit jeher verfeindet wären, sondern weil Rohstoffe, Handelswege und politische Vorherrschaft umkämpft sind. Gaza, Iran, Libanon, die Golfstaaten und Deutschland sind Teil derselben Kette: Krieg nach außen, Aufrüstung nach innen, Profite für Konzerne und Repression gegen Solidarität. Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Klasseninteressen hinter den Bomben erkennen – und die Kraft der Völker, die sich Unterwerfung, Besatzung und Ausbeutung widersetzen.
Kuba unter Kriegsdrohung des US-Imperialismus
Kuba steht erneut im Zentrum imperialistischer Drohpolitik. Der Artikel zeigt, warum die Gefahr einer Invasion nicht als bloßes Gerücht abgetan werden darf: Ökonomische Erdrosselung, Energieblockade, mediale Feindbilder und militärische Planspiele greifen ineinander. Washington will die Insel zermürben, ihre sozialen Errungenschaften zerstören und den Weg für Restauration und Konzerninteressen öffnen. Doch Kuba bleibt ein Beispiel widerständiger Souveränität. Wer Frieden will, muß die Blockade bekämpfen und klar an der Seite des kubanischen Volkes stehen. Denn die Verteidigung Kubas ist Teil des weltweiten Kampfes gegen Ausbeutung, Krieg und Unterwerfung.
Rheinmetall entwaffnen – die Kriegsmaschine stoppen
Rheinmetall ist kein gewöhnlicher Industriekonzern, sondern ein Symbol der neuen deutschen Kriegswirtschaft. Dieser Artikel fragt, wer an Aufrüstung verdient, wer ihre Kosten trägt und wie aus Empörung organisierter Widerstand werden kann. Er verbindet antimilitaristische Analyse mit einem klaren sozialen Standpunkt: Krieg und Sozialabbau gehören zusammen, Frieden braucht Gegenmacht von unten. Der Text richtet sich an alle, die den Zusammenhang von Konzernprofit, Staatsmacht und Militarisierung erkennen und praktische Schritte gegen die Kriegsmaschine gehen wollen.
Wiederholt sich die Schweinebucht?
Dieser Artikel beleuchtet die neue Eskalation der USA gegen Kuba als Teil einer langen Politik aus Blockade, Drohung und politischer Erpressung. Die Anklage gegen Raúl Castro, der Aufmarsch von Kriegsschiffen in der Karibik und die verschärften Sanktionen erscheinen nicht als Einzelereignisse, sondern als zusammenhängende Strategie gegen die Souveränität der Insel. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Kuba bis heute bekämpft wird: weil es sich der Unterordnung unter fremde Kapitalinteressen widersetzt und das Recht der Völker auf einen eigenen Weg verteidigt.
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