DKP

Die Seite „DKP“ auf streiflichter.org ist offenbar eine thematische Übersichtsseite mit historischen Materialien, Dokumenten und Beiträgen zur Deutschen Kommunistischen Partei. Im Mittelpunkt stehen vor allem Dokumente aus den 1970er Jahren, Wahlmaterialien, DKP-Informationsblätter, lokale politische Auseinandersetzungen und archivalische Beiträge. Die Seite verweist unter anderem auf Materialien zum „Roten Punkt“, zu Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen, zu kommunalpolitischen Aktivitäten der DKP, zu Wahlaufrufen und zu DKP-Publikationen. Ein Schwerpunkt liegt auf Niedersachsen und Hannover: erwähnt werden etwa Wahlkampfmaterialien, Protestversammlungen, die Forderung nach DKP-Abgeordneten im hannoverschen Rathaus sowie ältere DKP-Informationen. Inhaltlich zeichnet die Seite ein Bild der DKP als Partei, die sich in den dokumentierten Texten für soziale Rechte, Demokratie, Frieden, Bildungspolitik und gegen Antikommunismus, Aufrüstung und rechte Kräfte positioniert. Mehrere Unterseiten behandeln konkrete historische Dokumente wie DKP-Informationen von 1970 bis 1975, Wahlzeitungen und programmatische Texte.

Perspektiven des Kommunismus
Diese Rede Chruschtschows zum neuen Programm der KPdSU entwirft den Kommunismus als historische Antwort auf Ausbeutung, Krise und Imperialismus. Sie zeigt den Sozialismus als reale Macht der arbeitenden Klassen – und als Kampfansage an die alte Ordnung des Kapitals.
Wahlkampf 1974
Diese Wahlplattform der DKP Niedersachsen von 1974 führt mitten in die Klassenkämpfe um Preise, Mieten, Bildung, Gesundheit und Frieden. Gegen Konzernmacht, Rüstung und parlamentarische Scheinlösungen setzt sie auf die organisierte Macht des arbeitenden Volkes.
Deutschland und die Sowjetunion
Die Broschüre zeichnet die deutsch-sowjetischen Beziehungen vom imperialistischen Überfall 1941 bis zum Kampf um Friedensvertrag und deutsche Einheit nach. Sie entlarvt Antisowjetismus, Wiederbewaffnung und Westbindung als Werkzeuge jener Kräfte, deren Profitinteressen erneut Aufrüstung, Spaltung und Krieg hervorbringen.
dkp wahlzeitung
Diese Wahlzeitung der DKP verbindet den Kampf um Arbeitsplätze, Mitbestimmung, Bildung, Gleichberechtigung und Frieden mit einer klaren Klassenposition. Gegen CDU/CSU, Aufrüstung und Großkapital ruft sie die Werktätigen auf, ihre Interessen selbstbewusst politisch zu vertreten.
Freies Volk Nr. 11 1964
Diese Ausgabe des „Freien Volks“ vom Oktober 1964 dokumentiert die Positionen der KPD zu Frieden, Abrüstung und der Anerkennung der DDR. Sie macht sichtbar, wie der Kampf gegen Militarismus und atomare Aufrüstung als Teil des Klassenkampfes verstanden wurde – ein zeitgeschichtliches Dokument des Kalten Krieges.
Freies Volk Nr 12 1964
Diese Ausgabe des „Freien Volks“ vom November 1964 dokumentiert die politischen Positionen der KPD zum 15. Jahrestag der DDR, zur deutschen Frage und zum Kampf um Frieden und Legalität. Sie zeigt den ideologischen Konflikt des Kalten Krieges und versteht den Sozialismus als Gegenentwurf zu Kapitalismus, Militarismus und Revanchismus.
Freies Volk Nr 13 1964
Diese Ausgabe des Freien Volks dokumentiert den Widerstand der KPD gegen KPD-Verbot, Notstandsgesetze, Aufrüstung und Monopolherrschaft. Sie verbindet aktuelle Kämpfe der Arbeiterbewegung mit der Forderung nach Frieden, demokratischen Rechten und einer sozialistischen Alternative zum Kapitalismus.
Liquidierung im Fall X KPD PV 1952
Diese Broschüre dokumentiert die KPD-Darstellung der 1952 aufgedeckten BDJ-Geheimorganisation und ihrer Verbindungen zu staatlichen Stellen und westlichen Geheimdiensten. Sie versteht den Fall als Beleg für den antikommunistischen Klassenkampf der frühen Bundesrepublik und ruft zum gemeinsamen Widerstand gegen Repression und Militarisierung auf.
Vorwärts für Frieden... SED 1952
Dieser Zeitungsausschnitt von 1952 entwirft aus Sicht der SED ein geschlossenes Bild vom Aufbau des Sozialismus, vom Kampf gegen Imperialismus und Krieg sowie von der führenden Rolle der Partei. Ein prägnantes Zeitdokument des frühen Kalten Krieges und der ideologischen Formierung der DDR.
Abgeordnete der DKP ins hannoversche Rathaus
Dieses Wahlprogramm der DKP aus dem Kommunalwahlkampf 1974 versteht soziale Missstände in Hannover als Folge der Herrschaft des Großkapitals. Es verbindet konkrete kommunalpolitische Forderungen mit der Perspektive gesellschaftlicher Veränderung und dokumentiert den Anspruch, Arbeiterinteressen parlamentarisch zu vertreten.
Aktionsgruppe Roter Punkt
Die Broschüre dokumentiert den Kampf der Aktionsgruppe „Roter Punkt“ gegen Fahrpreiserhöhungen und für einen sozialen Nahverkehr in Hannover. Sie zeigt, wie organisierter Protest politische Entscheidungen herausforderte und Klasseninteressen sichtbar machte – ein zeitgeschichtliches Zeugnis kollektiven Widerstands.
Der Rote Punkt
Die Dokumente belegen den breiten Widerstand gegen Fahrpreiserhöhungen und die Zerschlagung des Einheitstarifs in Hannover 1975. Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenorganisationen, Bürgerinitiativen, Parteien und antifaschistische Gruppen verbanden soziale Forderungen mit dem Kampf gegen Polizeiwillkür und die Abwälzung der Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung.
DKP wählen
Diese Flugschrift dokumentiert den Protest gegen den Ausschluss junger Menschen vom passiven Wahlrecht bei den niedersächsischen Kommunalwahlen. Sie versteht die Entrechtung der Jugend als Ausdruck bürgerlicher Machtpolitik und ruft zum Widerstand sowie zur Wahl der DKP auf. Ein zeitgeschichtliches Zeugnis politischer Auseinandersetzungen der 1970er Jahre.
Fahrpreiserhöhung Nein Dokumentation Roter Punkt 1975
Die Dokumentation der Aktionsgruppe Roter Punkt belegt den breiten Widerstand gegen Fahrpreiserhöhungen und die Abschaffung des Einheitstarifs 1975 in Hannover. Gewerkschaften, Betriebsräte, Schüler und Initiativen wandten sich gegen die Abwälzung der Verkehrskosten auf die Werktätigen und forderten eine Nahverkehrsabgabe der Großbetriebe.
Machtvoller Wahlkampfauftakt
Diese Wahlzeitung dokumentiert den Kommunalwahlkampf der DKP in Hannover und zeigt den Anspruch, parlamentarische Arbeit mit außerparlamentarischen Kämpfen der Arbeiterklasse und Jugend zu verbinden. Sie macht den Klassengegensatz sichtbar und wirbt für organisierte Gegenmacht gegen die Interessen des Kapitals.
Protestmarsch der Rentner
Diese Flugschrift zur Kommunalwahl 1974 dokumentiert den Versuch der DKP, die sozialen Interessen älterer Menschen mit einer grundsätzlichen Kritik an der Politik des Kapitals zu verbinden. Sie zeigt, wie Wohnungsnot, Renten und Teuerung als Klassenfragen verstanden und politischer Widerstand organisiert werden sollten.
Protestversammlung
Dieses Flugblatt dokumentiert den breiten Protest gegen die ÜSTRA-Fahrpreiserhöhungen in Hannover 1969. Es zeigt, wie sich Studierende, Gewerkschaften und linke Organisationen gegen eine Verkehrspolitik wandten, die Profite über soziale Bedürfnisse stellte, und zum gemeinsamen Widerstand aufriefen.
Roter Pfeffer ins Rathaus
Dieses Flugblatt dokumentiert den Kommunalwahlkampf der DKP in Hannover 1974. Es zeigt den Versuch, betriebliche und stadtpolitische Kämpfe gegen steigende Preise, Mieten und Konzerninteressen in parlamentarische Vertretung zu übersetzen. Zugleich ist es ein zeitgeschichtliches Zeugnis organisierter Arbeiterpolitik auf kommunaler Ebene.
Roter Punkt 1967
Die Dokumente zum Roten Punkt 1969 zeigen, wie Arbeiter, Schüler und Studierende der Profitlogik der ÜSTRA kollektiven Widerstand entgegensetzten. Ihr Kampf für Kommunalisierung und Nulltarif macht sichtbar: Öffentlicher Verkehr darf kein Geschäft der Aktionäre sein, sondern muss der Bevölkerung gehören.
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