DKP

Perspektiven des Kommunismus
Perspektiven des Kommunismus ist ein aufschlußreiches Zeitdokument des sowjetischen Zukunftsoptimismus der frühen 1960er Jahre. Die Broschüre verdichtet Chruschtschows Rede zum neuen Parteiprogramm der KPdSU zu einer klaren politischen Botschaft: Der Sozialismus gilt als bewährte Gegenwart, der Kommunismus als planbar erreichbare nächste Etappe. Dabei verbindet der Text historische Bilanz, ökonomische Zielvorgaben und soziale Versprechen zu einem geschlossenen Entwurf gesellschaftlicher Entwicklung. Gerade darin liegt seine Bedeutung als programmatischer Ausdruck einer ganzen Epoche.
Wahlkampf 1974
Mit der Wahlplattform Wahlkampf '74. Das arbeitende Volk muß bestimmen. Abgeordnete der DKP in die Parlamente! liegt ein prägnantes politisches Dokument der DKP Niedersachsen aus einer Zeit wachsender sozialer Spannungen vor. Die Broschüre verbindet Wahlaufruf, Klassenanalyse und konkrete Forderungen zu Preisen, Mieten, Bildung, Gesundheit, Demokratie und Friedenspolitik. Sie macht deutlich, wie die DKP 1974 die Interessen der Arbeiterklasse gegen Konzernmacht, Aufrüstung und soziale Unsicherheit zuspitzte und den Parlamentarismus ausdrücklich mit außerparlamentarischem Kampf verknüpfte.
Deutschland und die Sowjetunion
Diese Broschüre ist ein scharfes Zeitdokument des frühen Kalten Krieges. Sie zeigt, wie die KPD die deutsche Frage, die Spaltung des Landes, die Wiederaufrüstung Westdeutschlands und das Verhältnis zur Sowjetunion politisch deutete. Im Mittelpunkt steht die These, daß nicht die Sowjetunion die Gefahr für Frieden und Einheit darstelle, sondern der westdeutsche Imperialismus im Bündnis mit den Westmächten. Damit ist der Text zugleich historische Quelle, Propagandaschrift und Angriff auf Adenauers Kurs. Er macht die ideologischen Fronten der fünfziger Jahre in zugespitzter Form sichtbar.
dkp wahlzeitung
Diese DKP-Wahlzeitung ist mehr als ein schlichtes Wahlflugblatt. Sie verdichtet die politischen Frontlinien ihrer Zeit in zugespitzter Form: hier die Parteien des Kapitals, dort der Anspruch, die Interessen von Arbeitern, Angestellten, Jugendlichen und Rentnern zu vertreten. Soziale Forderungen, Kampf gegen Aufrüstung, Solidarität mit Vietnam und die Anerkennung der DDR werden zu einer geschlossenen politischen Botschaft verbunden. Das Blatt zeigt, wie die DKP Wahlkampf als Teil eines breiteren Klassenkampfs verstand, nicht bloß als parlamentarische Stimmenwerbung.
Freies Volk Nr. 11 1964
Die Oktober-Ausgabe 1964 des Freien Volkes erscheint in einer Phase verschärfter Systemkonkurrenz, wachsender Kriegsgefahr und heftiger politischer Auseinandersetzungen in Westdeutschland. Die Zeitung verbindet die Würdigung des 15. Jahrestages der DDR mit einem entschiedenen Angriff auf Atomrüstung, Notstandsgesetze und das Verbot der KPD. Zugleich stellt sie die Verständigung zwischen beiden deutschen Staaten als zentrale Friedensfrage heraus. So wird diese Ausgabe zu einem prägnanten Zeitdokument des kommunistischen Kampfes gegen Militarismus, Reaktion und antikommunistische Unterdrückung.
Freies Volk Nr 12 1964
Diese Ausgabe von Freies Volk zeigt die KPD im Jahr 1964 in einer Phase entschlossener politischer Selbstbehauptung. Im Mittelpunkt stehen der 15. Jahrestag der DDR, der Kampf gegen westdeutschen Militarismus und die Forderung nach demokratischen Rechten für Kommunisten und andere Verfolgte. Das Heft verbindet die Verteidigung des Sozialismus mit konkreten Aufgaben der Parteiarbeit: Betriebsagitation, Jugendarbeit, Solidarität mit politischen Gefangenen und Verständigung im Kampf gegen Atomrüstung und Notstandspolitik. Gerade dadurch wird die Zeitung zu einem aufschlussreichen Dokument kommunistischer Strategie unter Bedingungen der Illegalität.
Freies Volk Nr 13 1964
Diese Ausgabe des Freien Volkes zeigt mit großer Klarheit, worum die politischen Kämpfe in Westdeutschland 1964 kreisten: um Löhne, demokratische Rechte, Frieden und die Abwehr der Notstandspolitik. Das Blatt verbindet betriebliche Auseinandersetzungen, den Widerstand gegen Aufrüstung und die Kritik an der Monopolherrschaft zu einer geschlossenen politischen Linie. Zugleich dokumentiert es den Versuch der KPD, trotz Verbot und Repression Einfluss auf Arbeiter, Jugend und sozialdemokratische Basis zu gewinnen. So wird die Zeitung zu einem scharfen Zeugnis kommunistischer Pressearbeit in einer Zeit zugespitzter Klassenkonflikte.
Liquidierung im Fall X KPD PV 1952
Mit „Liquidierung im Fall X“ liegt eine politische Enthüllungsschrift aus dem Jahr 1952 vor, die mit großer Schärfe den BDJ und seinen sogenannten Technischen Dienst als antikommunistische Geheim- und Terrororganisation angreift. Die Broschüre behandelt Waffenlager, Feindlisten, Mordpläne und die mutmaßliche Unterstützung durch amerikanische Stellen. Zugleich richtet sie ihre Anklage gegen Adenauer-Regierung, Polizei, Justiz und sozialdemokratische Verantwortungsträger. Damit ist der Text nicht nur eine Dokumentation des Kalten Krieges, sondern ein aufrüttelndes Zeugnis der politischen Frontstellungen in Westdeutschland.
Vorwärts für Frieden... SED 1952
Diese Zeitungsbeilage steht an einem entscheidenden Punkt der frühen DDR-Geschichte. Walter Ulbricht verbindet 1952 den Ruf nach Frieden mit der offenen Festlegung auf den Aufbau des Sozialismus. Der Text ist nicht nur eine politische Rede, sondern ein Programm zur Zuspitzung des Klassenkampfes: gegen Imperialismus, gegen die Spaltung Deutschlands und gegen die Wiederaufrüstung im Westen. Gerade darin liegt seine historische Bedeutung. Die Zeitungsbeilage zeigt mit großer Klarheit, wie die SED ihre Macht festigte, die Bindung an die Sowjetunion begründete und den Anspruch erhob, im Namen von Frieden, Einheit und sozialistischer Zukunft zu sprechen.
Abgeordnete der DKP ins hannoversche Rathaus
Mit dieser Broschüre griff die DKP 1974 direkt in den hannoverschen Kommunalwahlkampf ein. Sie verband konkrete Forderungen zu Arbeit, Wohnen, Bildung, Jugend und Demokratie mit einer grundsätzlichen Kritik an der Herrschaft von Konzernen, Banken und Großgrundbesitz. Der Text macht deutlich, daß die sozialen Mißstände in Hannover nicht als Einzelfälle verstanden werden, sondern als Folgen kapitalistischer Politik. So erscheint das Heft als kämpferischer Aufruf, Arbeiterinteressen auch im Rathaus sichtbar zu machen und den kommunalen Raum als Feld des politischen Klassenkampfes zu begreifen.
Aktionsgruppe Roter Punkt
Das Flugblatt „Zwischenbilanz!“ dokumentiert die politische Zuspitzung des Kampfes um den Nahverkehr in Hannover Mitte der siebziger Jahre. Es zeigt, wie aus dem Widerstand gegen Fahrpreiserhöhungen eine breite Massenbewegung entstand, die soziale Gerechtigkeit, demokratische Rechte und den Erhalt des Einheitstarifs miteinander verband. Der Text macht deutlich, dass es nicht nur um Tarife ging, sondern um die Frage, wer die Lasten der Krise tragen soll: die arbeitende Bevölkerung oder Konzerne, Kaufhäuser und Großverdiener. Damit ist das Dokument zugleich Bericht, Anklage und Aufruf zum weiteren Widerstand.
Der Rote Punkt
„Der Rote Punkt“ dokumentiert den Widerstand gegen Fahrpreiserhöhungen und den Abbau des Einheitstarifs im Großraum Hannover im Jahr 1975. Die Broschüre zeigt, dass es dabei nicht nur um Tarife, sondern um eine grundsätzliche soziale Frage ging: Wer soll die Krise bezahlen – die arbeitende Bevölkerung oder jene Kräfte, die vom bestehenden System profitieren? Zugleich hält das Material fest, wie sich Protest, Solidarität und staatliche Repression in diesen Auseinandersetzungen gegenüberstanden. So wird der „Rote Punkt“ als Ausdruck kollektiver Gegenwehr gegen soziale Verschlechterung und politische Einschüchterung sichtbar.
DKP wählen
Dieses Flugblatt ist ein scharf formulierter Eingriff in den kommunalen Wahlkampf der 1970er Jahre. Es greift die gesetzliche Aussperrung junger Menschen aus den niedersächsischen Rathäusern frontal an und macht daraus eine konkrete politische Anklage gegen CDU, SPD und FDP. Dabei verbindet es die Forderung nach dem passiven Wahlrecht ab 18 Jahren mit einem unmittelbaren Wahlaufruf zugunsten der DKP. So zeigt der Text, wie demokratische Rechte, Jugendprotest und kommunistische Wahlagitation in einer zugespitzten Kampfschrift zusammengeführt werden. Grundlage ist das hochgeladene Flugblatt DKP wählen.
Fahrpreiserhöhung Nein Dokumentation Roter Punkt 1975
Diese Dokumentation zeigt, wie sich in Hannover 1975 breiter Widerstand gegen Fahrpreiserhöhungen und gegen die Zerschlagung des Einheitstarifs formierte. Sie hält nicht nur Beschlüsse, Flugblätter und Presseberichte fest, sondern macht sichtbar, dass Arbeiter, Gewerkschafter, Schüler, Studenten und zahlreiche Initiativen gemeinsam gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung auftraten. Der Kampf um den Nahverkehr erscheint hier als sozialer und politischer Konflikt um demokratische Mitbestimmung, gerechte Finanzierung öffentlicher Aufgaben und die Verteidigung elementarer Lebensinteressen.
Machtvoller Wahlkampfauftakt
Die Broschüre „Machtvoller Wahlkampfauftakt der DKP Hannover“ hält eine Wahlveranstaltung fest, die als Ausdruck politischer Mobilisierung verstanden wird. Sie zeigt, wie die DKP im kommunalen Wahlkampf Jugend, Arbeiter und fortschrittliche Kräfte ansprechen wollte. Reden, Kulturprogramm und Forderungen verdichten sich zu dem Anspruch, dem sozialen Stillstand eine kämpferische Opposition entgegenzusetzen.
Protestmarsch der Rentner
Das Flugblatt Protestmarsch der Rentner zur Wahl erschien zur Kommunalwahl am 9. Juni 1974 in Hannover. Es richtet sich an ältere Menschen, die unter steigenden Preisen, Wohnungsnot und politischer Missachtung litten. Der Text verbindet diese sozialen Probleme mit einem offenen Wahlaufruf für die DKP. So dokumentiert er den Versuch, Rentner politisch zu mobilisieren und ihren Gang zur Wahl als Protest gegen soziale Ausgrenzung zu verstehen.
Protestversammlung
Das Flugblatt „Protestversammlungen“ aus Hannover vom Juni 1969 ruft zum Widerstand gegen die Fahrpreiserhöhung der ÜSTRA auf. Es verbindet die Kritik an steigenden Kosten mit der Frage, ob öffentlicher Nahverkehr dem Profit oder den Bedürfnissen der Bevölkerung dienen soll. Zugleich zeigt das Dokument das Zusammenwirken von sozialem Protest, studentischer Mobilisierung und antifaschistischen Kräften.
Roter Pfeffer ins Rathaus
Das Flugblatt „Roter Pfeffer ins Rathaus!“ ist ein prägnantes Zeugnis kommunistischer Kommunalwahlpropaganda in Hannover der 1970er Jahre. Es verbindet Wahlaufruf, Kulturveranstaltung und soziale Kampfansage zu einem geschlossen auftretenden politischen Appell. Die DKP wirbt nicht nur für ihre Wahlkampffete am 6. April 1974, sondern zugleich für ihre Kandidaten und ihre kommunalpolitischen Forderungen: Preis- und Mietstopp, mehr Wohnungsbau, bessere soziale Infrastruktur und offene Rechenschaft statt Hinterzimmerpolitik. Gerade in dieser Verbindung von Agitation, Kultur und Klassenansprache liegt der besondere historische Aussagewert des Dokuments.
Roter Punkt 1967
Die Flugblätter zur Aktion „Roter Punkt“ von 1969 dokumentieren weit mehr als einen Protest gegen Fahrpreiserhöhungen. Sie zeigen, wie aus einer alltäglichen sozialen Belastung eine kollektive Bewegung entstand, die Nahverkehr, Stadtpolitik und Eigentumsfrage offen angriff. Deutlich wird, dass der Kampf gegen die ÜSTRA als Teil eines größeren Konflikts verstanden wurde: gegen politische Bevormundung, gegen private Profitinteressen und für solidarische Selbstorganisation. Darin liegt die historische Schärfe dieses Materials und seine bleibende Bedeutung für die Geschichte sozialer und politischer Kämpfe in Hannover.
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