VVN Broschüren

Die Seite „VVN“ auf Streiflichter.org bündelt historische Broschüren zur Geschichte und politischen Arbeit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes beziehungsweise der VVN-BdA. Im Mittelpunkt stehen antifaschistische Erinnerungspolitik, die Entwicklung der Verfolgtenorganisationen nach 1945 und die historischen Auseinandersetzungen um das Vermächtnis des Widerstands gegen den Faschismus. Die Rubrik verweist auf historische Broschüren wie „15 Jahre VVN Niedersachsen“, „30 Jahre VVN“, „60 Jahre VVN“ sowie Materialien zur VVN-BdA Bochum und Nordrhein-Westfalen. Sie zeichnen die Entwicklung der VVN von der unmittelbaren Nachkriegszeit und dem Schwur von Buchenwald bis zu späteren historischen Konflikten um Erinnerung, Entnazifizierung, Friedenspolitik und soziale Menschenrechte nach. Ein zentrales Motiv ist die Kritik daran, dass Entnazifizierung und Entmilitarisierung in Westdeutschland nur unzureichend verwirklicht worden seien. Frühere Funktionsträger des NS-Staates hätten erneut Einfluss erhalten, während Antifaschistinnen und Antifaschisten im Kalten Krieg teils verfolgt und kriminalisiert wurden. Zugleich erscheint die VVN historisch als Organisation gegen Geschichtsfälschung, Neofaschismus, Rassismus und Militarismus. Die Seite ist damit ausschließlich als Sammlung historischer Broschüren zur Entwicklung und politischen Rolle der VVN zu verstehen. Kurz gesagt: Die Seite dokumentiert die Geschichte der VVN als Erinnerung an NS-Verfolgung und Widerstand sowie als historischen Kampf gegen Faschismus, Restauration, soziale Entrechtung und politische Repression.

15 Jahre VVN Niedersachsen
Diese Dokumentation erinnert an Widerstand und Opfer in Niedersachsen und an 15 Jahre VVN-Kampf gegen Militarismus, Revanchismus und Verfolgung. Sie zeigt: Faschismus war kein Betriebsunfall, sondern Herrschaftsinstrument – Antifaschismus bleibt Klassenkampf.
30 Jahre VVN
Diese Dokumentation zeigt 30 Jahre VVN als lebendige Chronik antifaschistischen Widerstands: gegen alte Faschisten in neuen Ämtern, Kalten Krieg, Berufsverbote und die Restauration kapitalistischer Macht. Erinnerung wird hier zur Waffe im Kampf für Frieden, Demokratie und Befreiung.
Antifa Widerstand Presseecho
Dieses Presseecho dokumentiert, wie die Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand 1933–1945 in Niedersachsen“ 1973 Öffentlichkeit, Schulen und Parteien bewegte. Es zeigt Erinnerung als Kampfplatz: gegen Faschismus, gegen Verdrängung und gegen jene kapitalistische Ordnung, die Terror und Reaktion gebiert.
Antifaschistischer Widerstand 1933-1945
Diese Wanderausstellung führt in den antifaschistischen Widerstand Niedersachsens 1933–1945 ein: Arbeiterbewegung, Jugend, Kirchen und Verfolgte trotzen Terror, KZ und Krieg. Sie zeigt, dass Faschismus aus Reaktion, Kapitalmacht und Militarismus erwächst – und dass Befreiung organisiert erkämpft wird.
Gedenken am 27. Januar
Diese Dokumentation verbindet das Gedenken an Auschwitz mit dem Blick auf den 30. Januar 1933: Sie zeigt Faschismus als Herrschaftsprojekt von Kapital, Militarismus und Reaktion – und erinnert an Widerstand, Entschädigung und die Aufgabe, Antifaschismus heute praktisch werden zu lassen.
Der Zweite Frühling der NPD
Diese Broschüre zeichnet den erneuten Aufstieg der NPD in den 1980er Jahren nach: alte Netzwerke, neue Strategien und ihre Basis in Niedersachsen. Sie zeigt, wie Faschismus aus Krise, Kapitalinteressen und Antikommunismus wächst – und warum Gegenmacht nötig bleibt.
Kirchentag
Vom Evangelischen Kirchentag aus öffnet die Broschüre den Blick auf Christen, die Faschismus, Krieg und Remilitarisierung widersprachen. Sie zeigt Antifaschismus als gelebte Solidarität – und mahnt marxistisch: Ohne Angriff auf Kapitalmacht und Militarismus bleiben die Wurzeln des Faschismus bestehen.
Sie müssen endlich Wiedergutmachung zahlen
Diese Flugschrift legt offen, wie hannoversche Konzerne im Faschismus Zwangsarbeit ausbeuteten, Entschädigung verweigerten und Täterkarrieren schützten. Sie stellt Erinnerung als Klassenfrage: Profite benennen, Verantwortung erzwingen, antifaschistisch handeln.
60 Jahre VVN
Diese Broschüre zeichnet 60 Jahre VVN Niedersachsen nach: vom Schwur von Buchenwald über Repression und Entschädigungskampf bis zu Friedensbewegung, Gedenkstättenarbeit und Bündnissen gegen Neofaschismus. Sie macht deutlich: Antifaschismus ist Klassenkampf um Erinnerung, Frieden und Zukunft.
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