15 Jahre VVN Niedersachsen
Die Broschüre 15 Jahre VVN Niedersachsen ist mehr als eine Jubiläumsschrift. Sie ist ein politisches Dokument des antifaschistischen Gedächtnisses in der frühen Bundesrepublik. Sie erinnert an Widerstand, Verfolgung, Konzentrationslager, Mord und an den ungebrochenen Willen der Überlebenden, nach 1945 weiter für Frieden, Demokratie und Völkerfreundschaft zu kämpfen. Zugleich zeigt sie, daß der Kampf gegen Faschismus und Militarismus nicht mit der Befreiung endete. Gerade darin liegt ihr bleibender Wert: als Mahnung, als Zeugnis und als Aufruf, antifaschistische Verantwortung in der Gegenwart wahrzunehmen.
30 Jahre VVN
Mit der Broschüre „1947–1977 – 30 Jahre Kampf für Frieden und Demokratie!“ zieht die VVN Niedersachsen eine kämpferische Bilanz von drei Jahrzehnten antifaschistischen Widerstands. Der Text zeigt, dass der Kampf gegen Faschismus nach 1945 nicht beendet war, sondern sich unter den Bedingungen von Restauration, Antikommunismus und neuer rechter Gefahr fortsetzte. Erinnerung an die Opfer, Verteidigung demokratischer Rechte und Einsatz für Frieden erscheinen hier als Teil eines gemeinsamen politischen Kampfes gegen Reaktion und Krieg. So wird die Schrift zu einem klaren Dokument organisierter antifaschistischer Gegenmacht.
Antifa Widerstand Presseecho
Die Broschüre Antifa Widerstand Presseecho dokumentiert die öffentliche Resonanz auf die Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand 1933–1945 in Niedersachsen“. Die versammelten Zeitungsberichte, Stellungnahmen und Leserzuschriften zeigen, wie die Erinnerung an den antifaschistischen Kampf Anfang der siebziger Jahre in die Öffentlichkeit getragen wurde. Zugleich machen sie deutlich, dass diese Erinnerung kein abgeschlossener Akt war, sondern Teil einer politischen Auseinandersetzung um Geschichte, Verantwortung und die Lehren aus Faschismus, Terror und Widerstand blieb.
Antifaschistischer Widerstand 1933-1945
Diese Broschüre zur Wanderausstellung Antifaschistischer Widerstand 1933-1945 in Niedersachsen dokumentiert nicht nur historische Fakten, sondern macht sichtbar, dass der Faschismus auch in Niedersachsen auf entschlossenen Widerstand stieß. Arbeiter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Christen, Lehrer und Jugendliche widersetzten sich Verfolgung, Terror und Krieg. Die Ausstellung erinnert an ihren Mut, ihre Opfer und ihre politische Haltung. Zugleich zeigt sie, dass antifaschistische Erinnerung keine Sache der Vergangenheit ist, sondern ein Auftrag für die Gegenwart bleibt: gegen Geschichtsfälschung, Reaktion und neue faschistische Gefahren.
Gedenken am 27. Januar
Diese Broschüre versteht den 27. Januar nicht als bloßen staatlichen Gedenktag, sondern als politischen Auftrag. Die Befreiung von Auschwitz durch die sowjetische Armee markiert nicht nur das Ende eines Ortes industriellen Massenmords, sondern verweist auf die gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen des Faschismus. Wer am 27. Januar der Opfer gedenkt, muß deshalb auch den 30. Januar 1933 mitdenken: die Machtübertragung an Hitler, die Rolle von Industrie, Militär und Eliten, den Terror gegen die Arbeiterbewegung sowie den antifaschistischen Widerstand. Erinnerung wird hier als Aufklärung, Konsequenz und Handeln verstanden.
Der Zweite Frühling der NPD
Dieses überlieferte Manuskript untersucht den erneuten Aufstieg der NPD in der Bundesrepublik nicht als Zufall, sondern als Ausdruck einer politischen und gesellschaftlichen Rechtsentwicklung. Es zeigt, dass neofaschistische Kräfte nicht isoliert entstehen, sondern auf Nationalismus, Antikommunismus, rassistische Stimmungsmache und autoritäre Traditionen aufbauen können. Da das Original der Broschüre nicht mehr vorliegt, ist der Text heute nur noch als Manuskript greifbar. Er richtet den Blick damit nicht nur auf die Partei selbst, sondern auf das politische Klima, das ihren Einfluss begünstigt, und versteht sich als Warnung vor einer Verharmlosung der Gefahr von rechts.
Kirchentag
Diese Broschüre zeigt, daß der Kampf gegen Faschismus und Krieg nicht außerhalb christlicher Verantwortung steht, sondern aus ihr heraus erwachsen kann. Sie erinnert an Pfarrer, katholische Geistliche, Helfer und Gläubige, die Verfolgte schützten, Unrecht beim Namen nannten und dafür Verfolgung, Haft oder Tod erlitten. Zugleich verschweigt sie nicht das Versagen großer Teile der Kirchen. So wird die Schrift zu mehr als einer historischen Rückschau: Sie ist eine Mahnung, Erinnerung mit Haltung zu verbinden und aus dem Widerstand die Verpflichtung zu Frieden, Solidarität und entschlossener antifaschistischer Praxis abzuleiten.
Sie müssen endlich Wiedergutmachung zahlen
Mit der Broschüre „Sie müssen endlich Wiedergutmachung zahlen!“ legt die VVN-BdA Hannover eine knappe, aber präzise Dokumentation über die Ausbeutung von Zwangsarbeitern in hannoverschen Betrieben vor. Im Mittelpunkt stehen mehr als fünfzig Unternehmen, mehrere KZ-Außenlager und die bis heute verweigerte materielle Verantwortung der Profiteure. Der Text zeigt, daß faschistische Herrschaft nicht nur auf Terror, sondern auch auf ökonomischem Nutzen beruhte. Zugleich macht er deutlich, wie unzureichend die Entschädigung der Überlebenden nach 1945 blieb und wie konsequent Unternehmen und staatliche Stellen ihre historische Schuld verdrängten.
60 Jahre VVN
Die Broschüre 60 Jahre VVN dokumentiert die Geschichte der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Niedersachsen als Geschichte eines beharrlichen antifaschistischen Kampfes seit 1945. Sie zeigt, wie Überlebende, Widerstandskämpfer und spätere Antifaschisten für Entschädigung, demokratische Rechte, Frieden, historische Wahrheit und den Widerstand gegen alte und neue faschistische Kräfte eintraten. Der Text ist damit nicht nur Rückblick auf eine Organisation, sondern auch ein politisches Zeugnis über Kontinuitäten von Verfolgung, Renazifizierung, Gegenwehr und antifaschistischer Erinnerung.
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