Vor Gericht

Die Seite „Vor Gericht“ ist eine thematische Übersichtsseite innerhalb von „Streiflichter“. Sie bündelt Materialien zu politischen Gerichtsverfahren, antifaschistischer Justizkritik und der strafrechtlichen Verfolgung kommunistischer und antifaschistischer Kräfte. Genannt werden unter anderem Texte zu Menschenrechten und Faschismus, zum Fall Oberländer, zum KPD-Verbot, zu Max Reimann, zur politischen Strafjustiz in Niedersachsen 1966 und zu weiteren Verfahren. Die Rubrik zeigt Gerichte als Schauplatz politischer Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt stehen antikommunistische Repression, rechte Kontinuitäten in Staat und Justiz sowie der Anspruch, politische Verfolgung und Geschichtsfälschung offenzulegen.

politischer Mammutprozeß vor der IV. Großen Strafkammer
Dieser Prozess gegen 15 Kommunisten offenbart, wie die Klassenjustiz der Adenauer-Ära politische Opposition kriminalisierte. Die Dokumentation macht sichtbar, mit welchen Mitteln demokratische Rechte beschnitten und der antikommunistische Kurs der Bundesrepublik durchgesetzt wurde.
Der Fall Professor Huber
Diese Schrift würdigt den Widerstand um Professor Kurt Huber und beleuchtet den Kampf antifaschistischer Intellektueller gegen den Naziterror. Zugleich zeigt sie, wie Wissenschaft und Kultur im Faschismus unterdrückt wurden – und warum ihre Befreiung untrennbar mit dem Kampf gegen Reaktion und Krieg verbunden ist.
Methoden politischer Strafjustiz in Niedersachsen 1966
Diese Dokumentation entlarvt die politische Strafjustiz der 1960er Jahre als Klassenjustiz: Antikommunismus, Polizeiapparat und Justiz dienten der Sicherung kapitalistischer Herrschaft. Wer Frieden, Sozialismus und demokratische Rechte verteidigte, wurde verfolgt – doch gerade darin zeigt sich die Notwendigkeit organisierten Widerstands.
Prozess in der Strafsache
Dieses Dokument beleuchtet die politische Strafjustiz in Niedersachsen der 1960er Jahre und zeigt, wie staatliche Repressionsapparate gegen linke und demokratische Kräfte eingesetzt wurden. Es macht sichtbar, dass Justiz im Klassenstaat nicht neutral agiert, sondern bestehende Machtverhältnisse absichert. Eine aufschlussreiche Quelle über Antikommunismus, politische Verfolgung und den Charakter bürgerlicher Herrschaft.
Gewerkschaftsfeinde in Richterroben
Diese Dokumentation klagt die Kontinuität faschistischer Justiz in der BRD an: Ehemalige Blutrichter richteten wieder über Arbeiter, Gewerkschafter und Antifaschisten. Sie zeigt, wie Klassenherrschaft ihre Roben wechselt – und warum Widerstand notwendig bleibt.
Max Reimann antwortet dem Oberstaatsanwalt
Max Reimanns Antwort entlarvt die Adenauer-Justiz als Waffe im Klassenkampf: Unter dem Mantel des Grundgesetzes verfolgt sie die Kräfte des Friedens, während Remilitarisierung und Westbindung vorangetrieben werden. Ein Dokument gegen Repression, Kriegskurs und antikommunistische Staatsräson.
Stimmen zum verbotsverfahren gegen die KPD 1951
Diese Schrift versammelt Stimmen gegen das KPD-Verbot und entlarvt den antikommunistischen Staatsumbau der Adenauer-Ära. Sie dokumentiert Widerstand gegen Klassenjustiz, Repression und den Angriff auf demokratische Rechte.
KPD Verbot
Dieses Bulletin dokumentiert den Kampf gegen das geplante KPD-Verbot als Angriff auf Frieden, Demokratie und nationale Souveränität. Es zeigt, wie Antikommunismus, Klassenjustiz und Remilitarisierung ineinandergreifen – und warum Widerstand zur historischen Pflicht wird.
Der Fall Oberländer
Der Fall Oberländer zeigt, wie faschistische Kader in der jungen BRD wieder an Macht gelangten. Die VVN-Dokumentation entlarvt nicht nur eine Personalie, sondern die Klassenkontinuität eines Staates, der alte Täter schützte und Antifaschisten bekämpfte.
Menschenrechte und Faschismus
Menschenrechte sind unvereinbar mit Faschismus. Lorenz Knorr zeigt, wie demokratische Rechte historisch erkämpft wurden und weshalb ihr Schutz aktiven Antifaschismus verlangt. Die Broschüre analysiert die gesellschaftlichen Wurzeln faschistischer Ideologien und ruft zum entschlossenen Widerstand auf.
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