Repressionen

Haussuchung
Die Broschüre „Haussuchung. Ratschläge für richtige Ausübung Deiner Rechte“ entstand in einer Phase verschärfter Klassenherrschaft, in der Staat, Polizei und Justiz immer offener gegen die Arbeiterbewegung vorgingen. Sie ist nicht bloß ein juristischer Leitfaden, sondern eine praktische Waffe der Selbstverteidigung gegen staatliche Übergriffe. Knapp, verständlich und kampferfahren zeigt der Text, wie man sich gegen Haussuchungen, Einschüchterung und polizeiliche Willkür behauptet. Damit macht die Schrift sichtbar, daß solche Eingriffe keine neutralen Verwaltungsakte sind, sondern Mittel der Unterdrückung im Dienst der herrschenden Klasse. Rechtsaufklärung, Selbstschutz und organisierte Solidarität erscheinen hier als untrennbare Bestandteile des Kampfes gegen Klassenjustiz und Repression.
Dynamit im Siegerland
Dynamit im Siegerland. Die Siegerländer Kommunisten vor dem Reichsgericht dokumentiert nicht nur einen politischen Prozeß aus dem Jahr 1925, sondern entlarvt die Klassenjustiz der Weimarer Republik als Waffe gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung. Die Broschüre zeigt, wie kommunistische Arbeiter aus dem Siegerland wegen ihres Widerstands gegen Reaktion, Faschismus und kapitalistische Herrschaft vor Gericht gezerrt wurden. Zugleich macht sie deutlich, daß Kerker und Verfolgung den proletarischen Kampfgeist nicht brechen, sondern schärfen. Damit ist sie Anklage, Zeugnis der Standhaftigkeit und Aufruf zur Solidarität in einem.
Die Stuttgarter Tscheka
Egon Länz’ Broschüre Die Stuttgarter „Tscheka“ ist eine scharfe Anklage gegen die Klassenjustiz der Weimarer Republik. Am Beispiel der konstruierten Affäre um eine angebliche kommunistische Terrororganisation zeigt der Text, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung vorgingen, während rechte Mörder, Putschisten und konterrevolutionäre Verbände geschont wurden. Die Schrift verbindet die genaue Darstellung eines politischen Justizfalls mit einer grundsätzlichen Kritik am bürgerlichen Staat und entlarvt die Verfolgung der KPD als Teil einer umfassenden antikommunistischen Offensive.
Arbeiter Bauern Soldaten hinter Gittern
Arbeiter, Bauern, Soldaten hinter Gittern ist mehr als eine Dokumentation politischer Verfolgung. Die Broschüre legt den Klassencharakter von Justiz, Strafvollzug und staatlichem Terror in der Endphase der Weimarer Republik offen. An den Beispielen von Karl Peters, Claus Heim und Richard Scheringer zeigt sie, wie der bürgerliche Staat gegen alle vorging, die aus der kapitalistischen Krise Widerstand entwickelten. Der Kerker erscheint hier nicht als Randerscheinung, sondern als Waffe der Herrschenden. So wird die Schrift zugleich zur Anklage gegen die Klassenjustiz und zum Aufruf, Solidarität, Widerstand und gemeinsame Gegenmacht zu organisieren.
Im Lande der Galgen
Im Schatten des Hakenkreuzes
In den Klauen der Polizei
In der Knochenmühle zermalmt
Lebendig Begraben
Sein Ruf an die,die noch nicht mit uns sind
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