Repressionen
In den Klauen der Polizei
In den Klauen der Polizei von Felix Kon ist mehr als ein Bericht über Verhaftung, Verhör und Gericht. Die Schrift fasst Erfahrungen revolutionärer Illegalität zusammen und zeigt, wie der bürgerliche Staatsapparat gegen politisch organisierte Arbeiter vorgeht. Kon beschreibt Polizei und Justiz nicht als neutrale Instanzen, sondern als Waffen der Klassenherrschaft. Gerade darin liegt die bleibende Schärfe des Textes: Er macht sichtbar, wie Überwachung, Einschüchterung und Zersetzung funktionieren und welche Disziplin, Klarheit und Standhaftigkeit dem entgegengesetzt werden müssen. So wird die Broschüre zu einer konzentrierten politischen Lehre des Widerstands.
Im Schatten des Hakenkreuzes
Blutterror im Schatten des Hakenkreuzes ist eine antifaschistische Dokumentation und zugleich eine scharfe politische Anklage gegen den aufsteigenden Hitlerfaschismus als Terrorinstrument des Kapitals. Die Broschüre zeigt, daß Mord, Standrecht, Hungerpolitik und die Zerschlagung der Arbeiterbewegung keine Zufälle und keine bloßen Ausschreitungen waren, sondern zum faschistischen Herrschaftsprogramm gehörten. Anhand von Reden, Dokumenten und konkreten Beispielen macht der Text sichtbar, wie die Bourgeoisie ihre blutige Stoßtruppe gegen die werktätigen Massen in Stellung brachte. Damit benennt die Schrift früh den Klassencharakter des Faschismus und ruft zum organisierten Widerstand auf.
Im Lande der Galgen
Im Lande der Galgen ist eine eindringliche Abrechnung mit dem blutigen Terrorregime in Bulgarien nach dem Putsch von 1923. Die Broschüre zeigt, wie die herrschende Klasse ihre Macht mit Mord, Folter, Verhaftungen und der Zerschlagung aller revolutionären Organisationen sicherte. Sie schildert nicht nur einzelne Verbrechen, sondern legt den politischen Charakter dieses Terrors offen: den Klassenkrieg der Bourgeoisie gegen Arbeiter, Bauern und Kommunisten. So wird der Text zu einer historischen Anklage und zugleich zu einem Dokument darüber, wie bürgerliche Herrschaft in der Krise ihre demokratische Maske fallen lässt und zur offenen Gewalt greift.
Haussuchung
Die Broschüre „Haussuchung. Ratschläge für richtige Ausübung Deiner Rechte“ entstand in einer Phase verschärfter Klassenherrschaft, in der Staat, Polizei und Justiz immer offener gegen die Arbeiterbewegung vorgingen. Sie ist nicht bloß ein juristischer Leitfaden, sondern eine praktische Waffe der Selbstverteidigung gegen staatliche Übergriffe. Knapp, verständlich und kampferfahren zeigt der Text, wie man sich gegen Haussuchungen, Einschüchterung und polizeiliche Willkür behauptet. Damit macht die Schrift sichtbar, daß solche Eingriffe keine neutralen Verwaltungsakte sind, sondern Mittel der Unterdrückung im Dienst der herrschenden Klasse. Rechtsaufklärung, Selbstschutz und organisierte Solidarität erscheinen hier als untrennbare Bestandteile des Kampfes gegen Klassenjustiz und Repression.
Dynamit im Siegerland
Dynamit im Siegerland. Die Siegerländer Kommunisten vor dem Reichsgericht dokumentiert nicht nur einen politischen Prozeß aus dem Jahr 1925, sondern entlarvt die Klassenjustiz der Weimarer Republik als Waffe gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung. Die Broschüre zeigt, wie kommunistische Arbeiter aus dem Siegerland wegen ihres Widerstands gegen Reaktion, Faschismus und kapitalistische Herrschaft vor Gericht gezerrt wurden. Zugleich macht sie deutlich, daß Kerker und Verfolgung den proletarischen Kampfgeist nicht brechen, sondern schärfen. Damit ist sie Anklage, Zeugnis der Standhaftigkeit und Aufruf zur Solidarität in einem.
Die Stuttgarter Tscheka
Egon Länz’ Broschüre Die Stuttgarter „Tscheka“ ist eine scharfe Anklage gegen die Klassenjustiz der Weimarer Republik. Am Beispiel der konstruierten Affäre um eine angebliche kommunistische Terrororganisation zeigt der Text, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung vorgingen, während rechte Mörder, Putschisten und konterrevolutionäre Verbände geschont wurden. Die Schrift verbindet die genaue Darstellung eines politischen Justizfalls mit einer grundsätzlichen Kritik am bürgerlichen Staat und entlarvt die Verfolgung der KPD als Teil einer umfassenden antikommunistischen Offensive.
Arbeiter Bauern Soldaten hinter Gittern
Arbeiter, Bauern, Soldaten hinter Gittern ist mehr als eine Dokumentation politischer Verfolgung. Die Broschüre legt den Klassencharakter von Justiz, Strafvollzug und staatlichem Terror in der Endphase der Weimarer Republik offen. An den Beispielen von Karl Peters, Claus Heim und Richard Scheringer zeigt sie, wie der bürgerliche Staat gegen alle vorging, die aus der kapitalistischen Krise Widerstand entwickelten. Der Kerker erscheint hier nicht als Randerscheinung, sondern als Waffe der Herrschenden. So wird die Schrift zugleich zur Anklage gegen die Klassenjustiz und zum Aufruf, Solidarität, Widerstand und gemeinsame Gegenmacht zu organisieren.
In der Knochenmühle zermalmt
Lebendig Begraben
Sein Ruf an die,die noch nicht mit uns sind