Frieden

Der Weg der deutschen Nation zu Frieden und Einheit
Diese Schrift faßt die deutsche Frage als Kampf um Frieden, nationale Selbstbestimmung und die Überwindung der Spaltung. Im Zentrum steht Otto Grotewohls Regierungserklärung, die die Wiedervereinigung nicht als Ergebnis westlicher Machtpolitik, sondern als Aufgabe des deutschen Volkes bestimmt. Der Text zeigt, wie die Einheit Deutschlands mit Abrüstung, dem Abzug fremder Truppen und einer Politik der Verständigung verknüpft wird. So erscheint die nationale Frage nicht als abstrakte Parole, sondern als konkrete politische Entscheidung gegen Militarismus, Atomrüstung und die Unterordnung unter imperialistische Interessen.
Memorandum des deutschen Volksrates
Das „Memorandum des deutschen Volksrates über die Folgen der Spaltung Deutschlands für die deutsche Volkswirtschaft. Verständigung und Zusammenarbeit zwischen West und Ost ist notwendig“ ist ein programmatischer Text aus dem Jahr 1949, der die Teilung Deutschlands als schwere wirtschaftliche und politische Belastung beschreibt. Die Broschüre zeigt, wie Produktionszerreißung, Handelshemmnisse und Besatzungspolitik den Wiederaufbau behinderten. Zugleich formuliert sie die Forderung nach nationaler Einheit, demokratischer Erneuerung und friedlicher Zusammenarbeit zwischen Ost und West als Voraussetzung für wirtschaftlichen Fortschritt, soziale Sicherung und dauerhaften Frieden.
Die Unionskonferenz der Friedensanhänger 1949
Die Broschüre „Die Unionskonferenz der Friedensanhänger“ dokumentiert die Moskauer Tagung vom 25. bis 27. August 1949 und verdichtet die politische Frontstellung der frühen Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt stehen das Referat N. S. Tichonows, die Anklage gegen die westlichen Kriegsvorbereitungen und die Darstellung der Sowjetunion als organisatorisches und moralisches Zentrum der internationalen Friedensbewegung. Die Schrift ist damit nicht nur Protokoll einer Konferenz, sondern ein kämpferischer Aufruf zur Sammlung aller Kräfte gegen Krieg, Imperialismus und die Brandstifter eines neuen Weltkriegs.
Aggressive Nato-Doktrin bedroht den Frieden
Diese Broschüre ist ein aufschlussreiches Dokument aus der Hochphase des Kalten Krieges. Sie bündelt Aussagen, Analysen und Materialien, die den Anspruch erheben, die NATO nicht als Verteidigungsbündnis, sondern als Triebkraft von Aufrüstung, Eskalation und atomarer Drohung sichtbar zu machen. Im Zentrum stehen die Aussagen von Ursel Lorenzen, die aus eigener Erfahrung über interne Abläufe im NATO-Apparat berichtet. Der Text zeigt, wie Raketenstationierung, Krisenpolitik und militärische Planung als Bestandteile einer aggressiven Strategie dargestellt werden, die den Frieden in Europa unmittelbar bedroht.
Generalprobe gegen den Frieden gescheitert 1949
Generalprobe gegen den Frieden gescheitert dokumentiert die Auseinandersetzungen um die Berliner S-Bahn im Jahr 1949 nicht als bloßen Arbeitskonflikt, sondern als gezielte politische Provokation im beginnenden Kalten Krieg. Die Broschüre zeigt, wie Verkehrschaos, Sabotage, Gewalt und Pressehetze ineinandergriffen und Berlin zum Schauplatz einer Machtprobe machten. Sie versteht die Ereignisse als Angriff auf Frieden, Wiederaufbau und demokratische Entwicklung und deutet sie als frühen Versuch, die Spaltung Deutschlands zu vertiefen und antikommunistische Konfrontation planmäßig voranzutreiben.
Fragen und Antworten westd. Friedenskomitee Düsseldorf
Die Broschüre „Fragen und Antworten. 656 Millionen Unterschriften“ des westdeutschen Friedenskomitees Düsseldorf ist ein Dokument der politischen Auseinandersetzungen der 1950er Jahre. Sie entstand in einer Zeit, in der atomare Aufrüstung, Blockkonfrontation und die Einbindung der Bundesrepublik in die NATO die Angst vor einem neuen Krieg verschärften. Die Schrift will nicht nur informieren, sondern gezielt überzeugen: Sie beantwortet Einwände gegen den Wiener Appell, begründet die Fortsetzung der Unterschriftensammlung und zeigt, warum der Kampf gegen Atomwaffen als unmittelbare Aufgabe der Bevölkerung verstanden wird.
Wehrmachtsausstellung
Die Broschüre Aus der Geschichte lernen – die Wehrmachtsausstellung und wir greift in eine zentrale Auseinandersetzung um die deutsche Vergangenheit ein: die Verantwortung der Wehrmacht für den faschistischen Vernichtungskrieg im Dienst des deutschen Imperialismus. Sie zeigt, daß es sich nicht um einzelne „Entgleisungen“ handelte, sondern um ein System aus Planung, Befehl, Raub und Vernichtung. Zugleich dokumentiert sie die Kämpfe um Erinnerung und Wahrheit gegen jene Kräfte, die Militarismus und Geschichtsfälschung bis in die Bundesrepublik fortschrieben. Damit ist sie nicht nur historische Aufklärung, sondern eine politische Anklage gegen die herrschenden Klassen und ihren alten wie neuen Kriegskurs.
Aufruf zur Notgemeinschaft für den Frieden Europas
Diese Schrift ist ein politischer Eingriff in die Auseinandersetzungen der frühen Bundesrepublik. Sie richtet sich gegen Wiederbewaffnung, Blockbindung und die fortschreitende Spaltung Deutschlands. Die Redebeiträge von Helene Wessel, Gustav W. Heinemann und Ludwig Stummel machen deutlich, dass Frieden in Europa nicht durch militärische Stärke, sondern nur durch Verständigung, politische Selbstbestimmung und die Überwindung der Teilung gesichert werden kann. Die Broschüre dokumentiert damit nicht nur eine Kundgebung, sondern einen entschiedenen Appell zum gemeinsamen Widerstand gegen Kriegspolitik und Remilitarisierung.
Widerstand - erste Bürgerpflicht
Widerstand – erste Bürgerpflicht... ist mehr als eine Dokumentation eines Friedenskongresses aus dem Jahr 1961. Die Broschüre verdichtet die politische Stimmung einer Zeit, in der Wiederaufrüstung, atomare Bedrohung und autoritäre Staatsumbauten viele Menschen zum entschiedenen Widerspruch trieben. Sie zeigt, wie sich in der Bundesrepublik eine organisierte Opposition gegen Notstandspolitik, Militarisierung und Kriegsgefahr formierte. Der Text macht deutlich, daß Frieden nicht als leere Parole verstanden wird, sondern als praktische Aufgabe des politischen Widerstands.
Die Bundeswehr im Kriegseinsatz
Mit „Die Bundeswehr im Kriegseinsatz. Der dritte Feldzug gegen Serbien“ legt Ulrich Sander eine scharfe Analyse der deutschen Beteiligung am NATO-Krieg gegen Jugoslawien vor. Die Broschüre zeigt, daß dieser Einsatz nicht als humanitäre Ausnahme verstanden werden kann, sondern als Ausdruck einer langfristig vorbereiteten militärpolitischen Wende. Im Mittelpunkt stehen der Bruch mit dem Völkerrecht, die Umformung der Bundeswehr zur Interventionsarmee und die historischen Kontinuitäten deutschen Militarismus. Der Text ist damit zugleich Dokumentation, Anklage und Warnung vor neuer deutscher Kriegspolitik.
Antifaschismus im Gespräch 1984
„Antifaschismus im Gespräch 2/1984“ ist eine politische Broschüre, die die damalige Friedensfrage mit der historischen Erfahrung des antifaschistischen Kampfes verbindet. Sie untersucht die NATO-Strategie der achtziger Jahre nicht als bloße Militärpolitik, sondern als Ausdruck imperialistischer Macht- und Kriegsinteressen. Im Mittelpunkt steht der Vergleich zwischen der faschistischen Blitzkriegdoktrin und der modernen Enthauptungsstrategie der NATO. Dadurch macht die Schrift deutlich, dass Antifaschismus nicht bei der Erinnerung stehenbleiben darf, sondern im Widerstand gegen Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und Reaktion seine praktische Konsequenz finden muss.
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