Frieden

Die Seite „Frieden“ auf streiflichter.org erscheint als Zusammenstellung von Broschüren und Texten zu friedenspolitischen, historischen und antiimperialistischen Themen. Im Mittelpunkt steht die Verteidigung des Friedens gegen Militarisierung, NATO-Politik, Kriegspropaganda und neue Kriegsvorbereitungen. Die Beiträge verbinden aktuelle politische Kritik mit historischen Dokumenten der deutschen Friedensbewegung. Genannt werden unter anderem Texte zum westdeutschen Friedenskomitee Düsseldorf, zur Unionskonferenz der Friedensanhänger 1949, zum deutschen Volksrat sowie zur Frage von Frieden und deutscher Einheit. Die Seite betont Frieden als politischen Kampfauftrag. Die NATO wird als Gefahr für internationale Sicherheit dargestellt, während historische Texte Kontinuitäten von Aufrüstung, Blockbildung und Friedensbewegung sichtbar machen. Zusammengefasst vertritt die Seite eine kämpferische Friedensposition: Der Kampf gegen Krieg und Aufrüstung hat in Deutschland eine lange Tradition und richtet sich heute erneut gegen Militarisierung und NATO-Strategien.

Der Weg der deutschen Nation zu Frieden und Einheit
Diese Erklärung Otto Grotewohls zeigt Frieden und Einheit als Klassenfrage: gegen Atomrüstung, NATO-Bindung und Monopolmacht, für Verständigung, Abzug fremder Truppen und ein demokratisches Deutschland auf antifaschistisch-sozialistischer Grundlage.
Memorandum des deutschen Volksrates
Dieses Memorandum zeigt die Spaltung Deutschlands als ökonomische Wunde und politisches Projekt imperialistischer Macht. Es verbindet Kritik an Ruhrstatut, Monopolkapital und Kolonialisierung mit dem Ruf nach antifaschistischer Einheit, Friedenswirtschaft und Zusammenarbeit von West und Ost.
Die Unionskonferenz der Friedensanhänger 1949
Dieses Dokument führt in die Moskauer Unionskonferenz der Friedensanhänger 1949 ein: Reden, Appelle und Analysen verdichten den Kampf gegen Aufrüstung, Atlantikpakt und Kriegsprofite. Frieden erscheint hier als Klassenfrage – gegen Imperialismus, für Völkerfreundschaft und sozialistische Zukunft.
Aggressive Nato-Doktrin bedroht den Frieden
Dieses Dokument entlarvt die NATO-Doktrin als imperialistisches Programm der Aufrüstung: Ursel Lorenzen zeigt aus dem Innern des Bündnisses, wie Raketenbeschluss, Atomkriegsplanung und Desinformation den Frieden bedrohen – und warum Widerstand zur Klassenfrage wird.
Generalprobe gegen den Frieden gescheitert 1949
Dieses Schwarzbuch dokumentiert den Berliner S-Bahn-Konflikt von 1949 als gezielte Provokation gegen Frieden, Einheit und Arbeiterinteressen. Es zeigt, wie antikommunistische Spaltungspolitik, Sabotage und westliche Machtinteressen den Alltag der Werktätigen trafen – und warum Klassenstandpunkt nötig bleibt.
Fragen und Antworten westd. Friedenskomitee Düsseldorf
Diese Broschüre des westdeutschen Friedenskomitees Düsseldorf dokumentiert den Kampf gegen atomare Aufrüstung, NATO-Kriegspläne und die Spaltung Deutschlands. Sie zeigt: Frieden entsteht nicht durch Appelle der Mächtigen, sondern durch organisierten Druck der Werktätigen gegen die Interessen von Kapital und Militarismus.
Wehrmachtsausstellung
Diese Materialsammlung der VVN-BdA führt in die Auseinandersetzung um die Wehrmachtsausstellung ein. Sie entlarvt den Mythos der „sauberen Wehrmacht“, zeigt Kontinuitäten von Militarismus, Kapitalinteressen und Faschismus – und macht Erinnerung zur Waffe gegen neue Kriegspolitik.
Aufruf zur Notgemeinschaft für den Frieden Europas
Dieser Aufruf von 1951 warnt vor Wiederbewaffnung, Westbindung und neuer deutscher Machtpolitik. Er verbindet Friedensfrage und nationale Einheit – und zeigt, wie Aufrüstung im Kalten Krieg zur Klassenfrage wurde: Wer zahlt den Preis für Kriegsvorbereitung?
Widerstand - erste Bürgerpflicht
Diese Broschüre dokumentiert den Friedenskongress 1961 als kämpferischen Einspruch gegen atomare Aufrüstung, Notstandsgesetze und Militarisierung. Sie zeigt: Frieden entsteht nicht durch die Macht der Herrschenden, sondern durch organisierten Widerstand von unten.
Die Bundeswehr im Kriegseinsatz
Ulrich Sander zeigt, wie der NATO-Krieg gegen Jugoslawien die Bundeswehr zur Einsatzarmee formte: Völkerrecht, Erinnerung und „Menschenrechte“ wurden dem Zugriff auf Rohstoffe, Märkte und Macht untergeordnet. Eine scharfe Anklage gegen imperialistische Kriegspolitik.
Antifaschismus im Gespräch 1984
Dieses Heft verbindet antifaschistische Erfahrung mit aktueller Friedenspolitik. Es legt die Klasseninteressen hinter NATO-Strategie, Hochrüstung und Antikommunismus frei – und ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus und Krieg auf.
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