Verhindert Den Mord an Ernst Thälmann
Diese Broschüre erinnert an den Aufruf „Verhindert den Mord an Ernst Thälmann“, der mitten im faschistischen Terror der dreißiger Jahre entstand. Ernst Thälmann war nicht nur Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands, sondern Symbol des unbeugsamen Widerstands der Arbeiterklasse gegen Faschismus und Krieg. Seine Verfolgung und geplante Ermordung standen für den Versuch der herrschenden Klassen, die revolutionäre Bewegung zu zerschlagen. Der Text zeigt, wie internationale Solidarität, proletarischer Zusammenhalt und organisierter Klassenkampf als einzige Antwort auf faschistische Gewalt verstanden wurden.
Rettet Bartl
Der Fall Ferdinand Bartl steht beispielhaft für die Klassenjustiz der späten Weimarer Republik. Ein Arbeiter wird zum Tode verurteilt, obwohl selbst im Prozess feststeht, dass der tödliche Schuss von einem Unbekannten abgegeben wurde. Die Broschüre „Rettet Bartl. Unschuldig zum Tode verurteilt, aber nicht amnestiert!“ dokumentiert diesen Widerspruch und macht sichtbar, wie Justiz, Staat und faschistische Gewalt ineinandergreifen. Zugleich zeigt sie, dass der Kampf um Bartl nicht nur ein Kampf um einen Einzelnen ist, sondern Teil des Widerstands der Arbeiterbewegung gegen Repression, Terror und politische Verfolgung.
Der Justizmord an Jakobowski
Der Fall Jakubowski gehört zu den erschütterndsten Beispielen der Klassenjustiz der Weimarer Republik. Ein armer Landarbeiter und ehemaliger Kriegsgefangener wird auf Grundlage zweifelhafter Indizien verurteilt und hingerichtet. Die Broschüre zeigt, wie Vorurteile, soziale Machtverhältnisse und staatlicher Strafwille zusammenwirkten, um einen Schuldigen zu produzieren. Der Fall wird so zum politischen Lehrstück: Wenn Justiz nicht der Wahrheitssuche, sondern der Stabilisierung bestehender Ordnung dient, kann das Urteil selbst zum Verbrechen werden.
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