Irankrieg: Waffenstillstand auf Abruf
Der Krieg gegen den Iran ist militärisch vorerst gedämpft, politisch aber keineswegs gelöst. Der Waffenstillstand markiert keinen Frieden, sondern einen brüchigen Zwischenstand, in dem die zentralen Konflikte fortbestehen: der Streit um die Straße von Hormuz, die Eskalationspolitik der israelischen Rechten und die strategischen Grenzen der US-Macht. Zugleich zeigt sich in Europa, dass Kriegspolitik und Aufrüstung nicht nur nach außen wirken. Sie verschärfen auch Sozialabbau, Verteilungskämpfe und autoritäre Tendenzen im Innern. Der Irankrieg ist damit nicht nur ein regionaler Konflikt, sondern Ausdruck einer tieferen globalen Krisenlage.
Die Kriege der Großmächte
Die gegenwärtigen Kriege und Krisen sind kein Nebeneinander isolierter Konflikte. Sie entspringen dem verschärften Kampf der Großmächte um Rohstoffe, Handelswege, Märkte und politischen Einfluß. Hinter den Phrasen von Sicherheit, Ordnung und Menschenrechten stehen die Interessen von Monopolen, Finanzgruppen und Staatsapparaten. Der folgende Artikel untersucht die zentralen Frontlinien dieser Entwicklung – von der Ukraine über Westasien bis zum Indopazifik – und zeigt, daß die Völker nicht Gewinner dieser Konkurrenz sind, sondern ihre Opfer. Er fragt nach den materiellen Triebkräften der Eskalation und nach den politischen Konsequenzen.
Nation, Kultur und Klasseninteresse
Die nationale und kulturelle Frage wird in der Krise gezielt zur Waffe der Herrschenden gemacht. Während Mieten steigen, Löhne gedrückt, soziale Rechte abgebaut und Kriege nach außen getragen werden, sollen die Ursachen des Elends nicht im Kapital und seiner politischen Herrschaft gesucht werden, sondern bei Migranten und Geflüchteten. Der vorliegende Artikel weist diese Lüge zurück. Er zeigt, dass Nation und Kultur keine ewigen Größen, sondern geschichtliche Formen sind, und dass rechte Hetze vor allem einem Zweck dient: die arbeitenden Menschen zu spalten, damit die Herrschaft des Profits unangetastet bleibt.
85 Jahre nach Barbarossa
85 Jahre nach dem faschistischen Überfall auf die Sowjetunion steht Deutschland erneut im Zeichen von Aufrüstung, Feindbildpolitik und militärischer Eskalation. Der Artikel zeigt, dass diese Entwicklung kein Zufall ist, sondern Ausdruck einer Ordnung, die soziale Bedürfnisse dem Kriegskurs und den Profitinteressen des Kapitals unterordnet. Erinnerung an den 22. Juni 1941 darf deshalb nicht bei staatlichen Ritualen stehenbleiben. Sie muss zur Warnung vor neuem deutschem Militarismus werden – und zum Aufruf, Aufrüstung, Geschichtsrevision und sozialem Kahlschlag entschlossen entgegenzutreten.
Blutgemeinschaft im Hightech-Krieg
Dieser Artikel behandelt keine Nebenfrage des Krieges, sondern einen zentralen politischen Prozess. Im Schutz der westlichen Erzählung von Freiheit und Demokratie werden im ukrainischen Militärmilieu reaktionäre Traditionslinien erneuert, militärisch aufgewertet und politisch verharmlost. So tritt die Verbindung von Geschichtsrevision, Aufrüstung und geostrategischer Interessenpolitik offen hervor. Wer diese Entwicklung beschönigt, verschleiert den wirklichen Charakter des Krieges. Wer sie offenlegt, zeigt, wie Militarisierung, Faschisierung und westliche Rückendeckung ineinandergreifen.
Berlin auf Machtkurs
Die deutsche Politik vollzieht keinen bloßen Stilwechsel, sondern den offenen Übergang zu einer aggressiveren Form kapitalistischer Herrschaft. Unter Schlagworten wie „Verantwortung“, „Sicherheit“ und „europäische Handlungsfähigkeit“ wird die Bundesrepublik auf Aufrüstung, Konfrontation und verschärfte Konkurrenz ausgerichtet. Hinter der Rede von der „Sprache der Macht“ steht das Klasseninteresse einer herrschenden Bourgeoisie, die ihre ökonomische Stärke in politische, militärische und geopolitische Gewalt übersetzen will. Der folgende Artikel zeigt, wie eng Aufrüstung, Sozialabbau, EU-Führung und Rechtsruck zusammengehören – und warum dieser Kurs nur als Ausdruck der Interessen von Kapital und Staat zu begreifen ist.
Marxismus zwischen Reform und Revolution
Die Auseinandersetzung um Reform oder Revolution ist keine Frage politischer Nuancen, sondern eine Machtfrage. Die Geschichte der deutschen Linken zeigt, dass Reformen nur dann fortschrittlich wirken, wenn sie den Klassenkampf stärken und über die Grenzen der kapitalistischen Ordnung hinausweisen. Wo sie jedoch zum Ersatz für den Bruch mit Eigentum und Staat werden, verwandeln sie sich in Instrumente der Befriedung. Dieser Artikel untersucht den Widerspruch zwischen Klassenkampf und Anpassung und zieht daraus eine klare Schlussfolgerung: Ohne eigenständige Klassenmacht bleibt jede Linke im Rahmen der Herrschaft des Kapitals gefangen.
Die gekaufe Linke
Die Schwäche der westlichen Linken ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer langen politischen Umformung: Klassenkampf wurde durch Moralpolitik ersetzt, Organisierung durch Repräsentation, Systemkritik durch sprachliche Stellvertreterdebatten. Während Konzerne, Banken und Regierungen ihre Macht ausbauten, verschwand die Eigentumsfrage aus dem Zentrum vieler linker Milieus. Der vorliegende Artikel untersucht, wie Widerstand entschärft, in Institutionen eingebunden und für die Herrschenden ungefährlich gemacht wurde. Wer diese Entwicklung verstehen will, muss zur entscheidenden Frage zurückkehren: Wer besitzt, wer herrscht und wer zahlt den Preis?
85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion
85 Jahre nach dem faschistischen Überfall auf die Sowjetunion ist die Erinnerung keine bloße Geste, sondern eine politische Pflicht im Kampf gegen Geschichtslüge, Militarisierung und neue Kriegsgefahr. Der 22. Juni 1941 markiert den Beginn eines beispiellosen Raub-, Kolonial- und Vernichtungskrieges des deutschen Imperialismus, getragen von Wehrmacht, SS und Monopolkapital. Millionen Sowjetbürger bezahlten den antifaschistischen Widerstand mit dem Leben. Wer heute dieser Opfer gedenkt, muss auch der Rehabilitierung alter Täter, der Verfälschung der Geschichte und der neuen Aufrüstung entgegentreten. Dieser Text verteidigt die historische Wahrheit und erinnert daran: Gedenken heißt Stellung beziehen.
Krieg als Geschäft
Dieser Artikel untersucht die gegenwärtige Aufrüstung in Europa nicht als Reaktion auf einzelne Krisen, sondern als Ausdruck einer tieferen Entwicklung: der Verschärfung kapitalistischer Konkurrenz nach außen und sozialer Angriffe nach innen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum für Waffen, Militärtechnik und Kriegsfähigkeit plötzlich gewaltige Summen mobilisiert werden, während für Krankenhäuser, Schulen, Wohnungen und Löhne angeblich kein Geld vorhanden ist. Gezeigt wird, wie Industriekrise, Machtpolitik und Rüstungsinteressen zusammenwirken – und warum der Widerstand gegen Militarisierung immer auch ein Kampf um soziale Rechte, demokratische Kontrolle und Frieden ist.
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