Krieg als Geschäft
Dieser Artikel untersucht die gegenwärtige Aufrüstung in Europa nicht als Reaktion auf einzelne Krisen, sondern als Ausdruck einer tieferen Entwicklung: der Verschärfung kapitalistischer Konkurrenz nach außen und sozialer Angriffe nach innen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum für Waffen, Militärtechnik und Kriegsfähigkeit plötzlich gewaltige Summen mobilisiert werden, während für Krankenhäuser, Schulen, Wohnungen und Löhne angeblich kein Geld vorhanden ist. Gezeigt wird, wie Industriekrise, Machtpolitik und Rüstungsinteressen zusammenwirken – und warum der Widerstand gegen Militarisierung immer auch ein Kampf um soziale Rechte, demokratische Kontrolle und Frieden ist.