Transatlantische Netzwerke
Dieser Artikel versteht transatlantische Netzwerke nicht als bloße Kontaktpflege zwischen Staaten, sondern als Ausdruck einer materiellen Machtstruktur. Außenpolitik, Sicherheitsdiskurse und wirtschaftspolitische Leitlinien entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie sind eingebettet in Eigentumsverhältnisse, Kapitalinteressen und institutionelle Verflechtungen, die darauf zielen, bestehende Herrschaft zu stabilisieren.
26 February, 2026
Mit Faschisten gegen Russland
Dieser Artikel richtet sich gegen eine Entwicklung, die innerhalb der deutschen Linken zunehmend sichtbar wird: die politische Anpassung an die außen- und sicherheitspolitische Linie des deutschen Staates. Unter dem Banner von „Solidarität“ und „Verantwortung“ werden Positionen übernommen, die faktisch Aufrüstung, Sanktionen und militärische Blockbildung legitimieren – mit sozialen Folgen für die arbeitende Bevölkerung.
25 February, 2026
Trumps iranische Kapitulationsfantasien
Wenn Donald Trump gegenüber Iran von „Kapitulation“ spricht oder sie implizit fordert, ist das kein rhetorischer Ausrutscher, sondern Ausdruck einer Politik, die internationale Beziehungen als Hierarchie begreift. Hier geht es nicht um gegenseitige Sicherheit, sondern um Unterordnung unter die strategischen und ökonomischen Interessen der führenden westlichen Macht.
25 February, 2026
Merz’ Moralkeule: Barbarei-Gerede für Kriegswirtschaft
Wenn führende Politiker beginnen, ganze Länder moralisch abzuwerten, geht es nie nur um Worte. Es geht um Macht, Interessen und die Vorbereitung politischer Entscheidungen. Friedrich Merz’ Gerede von „Barbarei“ ist kein Ausrutscher, sondern Teil einer Strategie: Außenpolitische Eskalation wird moralisch aufgeladen, damit Aufrüstung, Sanktionen und gesellschaftliche Disziplinierung als notwendig erscheinen.
22 February, 2026
Klasseninteressen, Krieg und Gegenwart
Das Verhältnis zwischen Deutschland und der Sowjetunion – heute Russland – ist mehr als diplomatische Geschichte. Es ist ein Spiegel europäischer Machtverschiebungen, ideologischer Konfrontationen und ökonomischer Interessen. Wer die Gegenwart verstehen will, muss die historischen Linien freilegen, die von imperialer Expansion über Weltkrieg und Blockkonfrontation bis in die heutige Sicherheitskrise reichen.
21 February, 2026
Russland wird Kuba helfen
Während in Havanna der Treibstoff knapp wird und Busse stillstehen, werden in Washington neue Sanktionspapiere formuliert. Die Krise ist kein Naturereignis, sondern Ausdruck einer globalen Machtordnung, in der wirtschaftlicher Druck als politisches Instrument eingesetzt wird. Die Frage lautet nicht, ob Kuba Hilfe braucht – sondern wer von der Blockade profitiert und wer ihren Preis zahlt.
19 February, 2026
München 2026: Sicherheitskonferenz
Vor dem Bayerischen Hof verdichtet sich die internationale Politik zur sichtbaren Machtarchitektur. Hinter Absperrgittern, flankiert von gepanzerten Fahrzeugen und schwer bewaffneter Polizei, treffen Delegationen ein, während Kameras laufen und Reporter berichten. Die Münchner Sicherheitskonferenz zeigt sich hier nicht als abstraktes Diplomatenforum, sondern als realer Ort staatlicher Macht, militärischer Strategie und globaler Interessen – abgeschirmt, kontrolliert und unter permanenter Beobachtung.
17 February, 2026
Was ist los in Rojava
Rojava steht heute im Zentrum einer Auseinandersetzung, die weit über Nord- und Ostsyrien hinausweist. Was dort geschieht, ist kein isolierter regionaler Konflikt, sondern Ausdruck globaler Machtkämpfe um Ressourcen, Einflusszonen und politische Kontrolle. Militärische Eskalation, diplomatischer Druck und ökonomische Hebel greifen ineinander. Wer die Entwicklung verstehen will, muss sie als Teil einer weltweiten Ordnungskrise begreifen, in der Staaten und Monopolinteressen ihre Ansprüche zunehmend mit Zwang absichern – und in der jede Form von Selbstverwaltung unter strukturellem Druck steht.
17 February, 2026
Verbot, Anpassung, Widerstand
Nach 1945 wurde in der Bundesrepublik nicht nur eine neue Demokratie aufgebaut, sondern vor allem eine alte Ordnung stabilisiert. Antikommunismus, KPD-Verbot, SPD-Umbau und die Disziplinierung von Gewerkschaften und SDS dienten einem gemeinsamen Ziel: Klassenopposition zu brechen, Aufrüstung durchzusetzen und die Herrschaft des Kapitals abzusichern. Dieser Artikel zeigt, wie Repression und Integration zusammenspielten – und welche Lehren der Widerstand dagegen bis heute bereithält.
08 February, 2026
Steadfast Dart 2026
Das NATO-Manöver „Steadfast Dart 2026“ ist kein isoliertes Militärereignis, sondern Ausdruck einer vertieften militärischen Integration Europas unter Führung der großen kapitalistischen Staaten. Während Panzer verlegt, Häfen eingebunden und Städte zu logistischen Knotenpunkten erklärt werden, zeigt sich die materielle Grundlage dieser Entwicklung: die Sicherung von Absatzmärkten, Transportkorridoren und geopolitischen Einflusssphären. Hannover steht exemplarisch für diese Transformation des zivilen Raums in eine militärisch nutzbare Infrastruktur. Wer die regionalen Auswirkungen versteht, erkennt den Zusammenhang zwischen internationaler Machtpolitik und den konkreten Belastungen im Alltag der arbeitenden Bevölkerung.
15 February, 2026
Antideutsche Strömungen
Der folgende Beitrag analysiert die Rolle des progressiven Antikommunismus als ideologische Flankensicherung einer Ordnung, die auf Ausbeutung, Konkurrenz und imperialer Expansion beruht, und fragt nach den Bedingungen eines konsequenten Widerstands von links.
12 February, 2026
das EU-Zensurregime
Die EU verkauft ihre digitale Regulierung als Schutz vor Desinformation und Manipulation. Tatsächlich entsteht ein Machtinstrument, das die öffentliche Debatte strukturiert und oppositionelle Stimmen begrenzt. In einer Phase sozialer Zuspitzung, wachsender Ungleichheit und militärischer Eskalation wird Kontrolle über digitale Sichtbarkeit zur strategischen Frage. Das sogenannte Zensurregime ist Ausdruck dieser Entwicklung – nicht technischer Fortschritt, sondern politische Disziplinierung im Interesse der herrschenden Ordnung.
11 February, 2026
Merz’ Angriff auf Krankmeldungen
Die Debatte um Krankmeldungen ist kein technisches Detail der Gesundheitspolitik, sondern ein politischer Angriff von oben. Unter dem Vorwand von Effizienz und Missbrauchsbekämpfung wird versucht, den Druck auf diejenigen zu erhöhen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Wer krank ist, soll sich rechtfertigen, wer sich schont, gilt als verdächtig. So wird soziale Unsicherheit gezielt genutzt, um Ausbeutung zu verschärfen und Verantwortung für krankmachende Verhältnisse von Unternehmen und Staat auf die Betroffenen abzuwälzen.
10 February, 2026
Vom Sozialabbau zur Kriegswirtschaft
Das Jahr 2026 markiert eine neue Stufe des reaktionär-militaristischen Umbaus in der Bundesrepublik. Was sich seit Jahren vorbereitet hat, tritt nun offen und gebündelt hervor: Unter dem Vorwand von „Sicherheit“, „Zeitenwende“ und „Verteidigungsfähigkeit“ werden Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf einen dauerhaften Kriegszustand ausgerichtet.
08 February, 2026
Verständnis für Faschisten
Was heute als „Solidarität“ verkauft wird, dient immer öfter der Rechtfertigung von Krieg, Aufrüstung und der politischen Reinwaschung reaktionärer Kräfte. Unter dem Deckmantel linker Rhetorik werden Faschisten relativiert, Kritik diffamiert und die Kriegslogik des Staates bis tief in linke Milieus getragen. Diese ideologische Offensive ist kein Zufall, sondern Teil einer Klassenstrategie, die Opposition neutralisieren und Widerstand spalten soll.
07 February, 2026
Iran im Würgegriff des Imperialismus
Der Iran wird seit Jahrzehnten zugleich von außen unter Druck gesetzt und von innen autoritär beherrscht. Imperialistische Einmischung, Sanktionen und Kriegsdrohungen treffen auf eine staatliche Ordnung, die soziale Widersprüche nicht löst, sondern verwaltet und unterdrückt. Wer die heutige Krise verstehen will, muss beide Seiten zusammendenken: den äußeren Zugriff auf Ressourcen und Märkte – und die innere Klassenherrschaft, abgesichert durch Staat, Militär und religiöse Ideologie. Dieser Artikel zeichnet die Entwicklung dieser Ordnung nach und fragt nach ihren sozialen Folgen für die arbeitende Bevölkerung.
07 February, 2026