1. Mai – Kampftag der Arbeiterklasse
Der 1. Mai ist kein harmloser Feiertag, sondern Ausdruck des unversöhnlichen Gegensatzes zwischen Arbeit und Kapital. Alles, was Arbeiter heute an Rechten besitzen, wurde den Unternehmern durch Organisation, Streik und Solidarität abgerungen. Dieser Artikel fragt, wohin die Gewerkschaften gehen: in die Sackgasse von Standortlogik, Sozialpartnerschaft und Anpassung – oder zurück zur kämpfenden Interessenvertretung der Arbeiterklasse. Angesichts von Sozialabbau, Aufrüstung, Tarifflucht, Digitalisierung und Konzernmacht braucht es keine Bitten, sondern Gegenmacht. Der 1. Mai bleibt Kampfansage.