Der Westen in der Krise
Der Westen erlebt keine bloße politische Schieflage, sondern eine tiefe Krise seiner ökonomischen und gesellschaftlichen Grundlage. Während die alten Machtzentren an wirtschaftlicher Durchsetzungskraft verlieren, reagieren ihre Regierungen mit Aufrüstung, sozialer Umverteilung nach oben und wachsender autoritärer Härte. Der folgende Artikel zeigt, dass Militarisierung, Sozialabbau und ideologische Mobilmachung keine getrennten Entwicklungen sind. Sie bilden den Versuch, eine brüchig gewordene Herrschaftsordnung mit Zwang zu stabilisieren – auf Kosten der arbeitenden Klassen und der unterdrückten Völker.
Maduro vor US-Gericht
Maduro vor einem US-Gericht – das ist kein Rechtsakt, sondern der politische Ausdruck imperialer Macht. Die Verschleppung eines amtierenden Präsidenten, die öffentliche Vorverurteilung durch Washington und der Versuch, ein ganzes Land juristisch zu entmündigen, zeigen den Klassencharakter dieser Offensive. Es geht nicht um Wahrheit oder Gerechtigkeit, sondern um Disziplinierung, Rohstoffe, geopolitische Kontrolle und die Unterwerfung Venezuelas. Der vorliegende Artikel ordnet den Prozess deshalb nicht als Einzelfall, sondern als Teil der weltweiten Herrschaft des Kapitals über Staaten, Justiz, Medien und Gewalt ein.
Geschichte der sozialistischen Opposition
Der folgende Beitrag begreift die Entwicklung der sozialistischen Opposition seit 1993 nicht als bloße Abfolge von Namen, Gruppen und Organisationen, sondern als Ergebnis verschärfter Klassenkämpfe unter den Bedingungen der kapitalistischen Offensive. Im Zentrum stehen der historische Einschnitt nach 1989, die neoliberale Umwälzung, die politische Einbindung großer Teile der parlamentarischen Linken in die Verwaltung der herrschenden Ordnung, die verschärften Angriffe auf die Arbeiterklasse und die Herausbildung neuer Formen des Widerstands. Der Text fragt, unter welchen Bedingungen aus Zersplitterung, Defensive und Niederlage wieder eine kampffähige Opposition von links entstehen kann, die nicht bei bloßer Kritik stehenbleibt, sondern den Gegensatz von Kapital und Arbeit erneut ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung rückt.
Krieg nach außen, Verzicht nach innen
Krieg nach außen, Verzicht nach innen – das ist keine Übertreibung, sondern die politische Formel der Gegenwart. Während Milliarden in Aufrüstung, NATO-Aufmarsch und militärische Infrastruktur fließen, sollen Lohnabhängige steigende Preise, kaputte öffentliche Dienste und sozialen Abbau tragen. Der Artikel zeigt, daß diese Entwicklung nicht plötzlich vom Himmel fiel, sondern aus den Interessen von Kapital, Staat und Militärapparat hervorgeht. Er verfolgt die Linie vom Krieg gegen Jugoslawien bis zur heutigen Kriegstüchtigkeit und legt offen, wie äußere Machtpolitik und innerer Verzicht zusammengehören. Wer Frieden will, darf deshalb nicht bei moralischer Empörung stehenbleiben, sondern muß die gesellschaftlichen Kräfte angreifen, die an Aufrüstung, Krieg und Verelendung verdienen.
Russische Öl- und Gaslieferungen nach Kuba
Dieser Artikel untersucht die jüngsten russischen Öl- und Gaslieferungen nach Kuba nicht als isolierte Nachricht, sondern als Ausdruck eines verschärften internationalen Machtkampfs. Im Mittelpunkt stehen die ökonomischen Interessen hinter der US-Blockade, die historische Kontinuität der Erpressungspolitik Washingtons und die materiellen Folgen für die kubanische Bevölkerung. Zugleich zeigt der Text, warum die Lieferungen aus Russland in der aktuellen Energiekrise mehr sind als bloße Handelsbewegungen: Sie sind ein praktischer Bruch mit der versuchten Strangulierung eines souveränen Landes und damit ein politisches Signal weit über die Karibik hinaus.
Venezuela hat bereits die Seite gewechselt
Der vorliegende Artikel untersucht die Entwicklung Venezuelas als Kurswechsel im Machtkern des Staates und als Ausdruck verschobener Klasseninteressen. Im Zentrum stehen die Rolle von Delcy Rodríguez, die Rückbindung von Öl- und Goldexporten an den US-dominierten Weltmarkt, der Bruch mit bisherigen Bündnispartnern sowie der Umbau von Militär und Staatsapparat. Es geht nicht um einzelne diplomatische Schritte, sondern um die Frage, ob sich in Caracas eine Neuordnung durchsetzt, in der die Interessen des Kapitals, die Disziplin des Apparats und die Anpassung an imperialistischen Druck über die Bedürfnisse der Volksmassen gestellt werden.
Die Welt in Flammen
Die Kriege unserer Zeit sind kein Zufall, sondern Ausdruck einer Weltordnung, in der Machtblöcke um Einfluss, Rohstoffe und Kontrolle ringen. Von Gaza über die Ukraine bis in den Sudan und den Kongo zeigt sich dieselbe Logik: Zerstörung nach außen, soziale Angriffe nach innen. Während ganze Regionen verwüstet werden, treiben die herrschenden Klassen zugleich Aufrüstung und Verarmung voran. Dieser Artikel macht sichtbar, was verbunden ist – und stellt die Frage nach Widerstand gegen eine Ordnung, die Krieg zum Normalzustand erklärt.
Kuba ist nicht allein
Kuba steht nicht deshalb unter Druck, weil seine Krise naturgegeben wäre, sondern weil die führende kapitalistische Macht seit Jahrzehnten mit Blockade, Sanktionen und ökonomischer Strangulation gegen die Insel vorgeht. Angegriffen wird nicht nur ein Staat, sondern der Versuch, sich imperialer Herrschaft, Konzerninteressen und der Logik des Weltmarkts zu widersetzen. Gerade deshalb ist internationale Solidarität keine Nebensache, sondern eine Frage der Kräfteverhältnisse. Entscheidend ist, welche Staaten Kuba nicht nur mit Worten, sondern mit Energie, Lebensmitteln, Infrastruktur, Diplomatie und Bündnistreue konkret stützen. Dieser Artikel zeigt, wer an der Seite Kubas steht – und welche politischen und ökonomischen Interessen sich darin ausdrücken.
Internationale Solidarität mit Kuba
Kuba steht unter verschärftem Druck. Die Blockade der USA trifft nicht abstrakte Institutionen, sondern die arbeitende Bevölkerung, die Jugend, die Kranken und die Alten. Stromausfälle, Versorgungsengpässe und wirtschaftliche Belastungen sind nicht Ergebnis eines Naturgesetzes, sondern Ausdruck imperialistischer Erpressung im Interesse des Kapitals. Gerade deshalb ist die Verteidigung Kubas mehr als eine Solidaritätsgeste. Sie ist Teil des internationalen Kampfes gegen Kriegspolitik, Ausplünderung und Klassenherrschaft. Dieser Artikel ordnet die aktuelle Lage historisch und ökonomisch ein und zeigt, warum die Solidarität mit Kuba heute nicht nur notwendig, sondern ein Teil des organisierten Widerstands gegen Imperialismus und kapitalistische Barbarei ist.
80 Jahre FDJ
Achtzig Jahre nach ihrer Gründung bleibt die Geschichte der Freien Deutschen Jugend ein umkämpftes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Aus den Trümmern des Faschismus hervorgegangen, verstand sich die FDJ als antifaschistische Jugendorganisation, die Millionen junger Menschen für Wiederaufbau, Frieden und gesellschaftlichen Fortschritt mobilisierte. Ihr Weg war geprägt von großen Hoffnungen, realen sozialen Veränderungen, aber auch politischen Konflikten und historischen Widersprüchen. Der folgende Artikel zeichnet zentrale Linien dieser Entwicklung nach: von den Anfängen im antifaschistischen Neubeginn über den Kampf gegen Remilitarisierung und Reaktion bis zu den Erfahrungen mehrerer Generationen in der DDR. Die Geschichte der FDJ wird dabei nicht als abgeschlossenes Kapitel betrachtet, sondern als Teil der weiterhin offenen Frage, welche Rolle Jugend in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen spielt.
Das strategische Dilemma der USA
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Brennpunkt internationaler Politik entwickelt. Militärische Eskalation, wirtschaftliche Sanktionen und geopolitische Rivalitäten zeigen, dass es dabei um weit mehr geht als um regionale Sicherheit. Im Kern steht ein globaler Machtkampf um Ressourcen, Märkte und politische Einflusszonen. Der folgende Artikel ordnet die aktuelle militärische Situation im Nahen Osten historisch und politisch ein und zeigt, welche wirtschaftlichen Interessen hinter der Konfrontation stehen – und warum der Widerstand Irans weit über die Region hinaus Bedeutung besitzt.
Zur Lage politischer Gefangener
Die Frage der politischen Gefangenen ist keine Randnotiz, sondern ein Gradmesser der gesellschaftlichen Verhältnisse. Wo Antifaschisten, Internationalisten und Gegner von Krieg und Ausbeutung vor Gericht gezerrt und eingesperrt werden, zeigt sich der wahre Charakter des Staates. Repression fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht dort, wo eine krisenhafte Ordnung ihre Profite, ihre Aufrüstung und ihre Macht nach innen absichern muss.
Von »Nie wieder Deutschland«...
Dieser Artikel untersucht die politische Entwicklung einer Strömung, die einst mit der Losung »Nie wieder Deutschland« auftrat und heute vielfach die deutsche Staatsräson, die Westbindung und den Kriegskurs ideologisch absichert. Im Mittelpunkt stehen ihre historischen Wurzeln nach 1989, ihr Bruch mit Klassenpolitik und politischer Ökonomie sowie ihre Funktion bei der Diffamierung antiimperialistischer und palästinasolidarischer Positionen. Der Text versteht sich als Beitrag zur Klärung der Fronten in einer Zeit von Aufrüstung, Repression und wachsender ideologischer Gleichschaltung.
Deutschland im Dauerkrisenmodus
Dieser Artikel begreift die Krise in Deutschland nicht als Kette politischer Pannen, sondern als Ausdruck der Herrschaft von Kapital, Monopolen und Staatsmacht. Er zeigt, wie Aufrüstung, Sozialabbau, Verarmung, Repression und ideologische Spaltung aus denselben materiellen Interessen hervorgehen: Profit, Macht und imperialistische Konkurrenz. Im Mittelpunkt stehen nicht moralische Erzählungen, sondern Klassenverhältnisse, Eigentumsfragen und die Rolle des Staates als Instrument der herrschenden Klasse. Der Text richtet den Blick auf die Notwendigkeit eines organisierten Widerstands von links gegen Kriegskurs, Ausbeutung und Klassenherrschaft.
Der Iran und „Operation Epic Fury“
Der folgende Artikel versucht, die jüngste Eskalation im Nahen Osten nicht als isoliertes militärisches Ereignis zu betrachten, sondern als Ausdruck tiefer liegender ökonomischer und politischer Widersprüche. Der Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf den Iran unter dem Namen „Operation Epic Fury“ ist nicht nur eine militärische Operation. Er steht im Zusammenhang mit der globalen Konkurrenz um Rohstoffe, Transportkorridore, Finanzmacht und politische Einflusszonen.
Gebaut auf Raub, Sklaverei und Monopolmacht
Die Geschichte der Vereinigten Staaten wird meist als Erfolgsgeschichte von Freiheit, Demokratie und individuellem Aufstieg erzählt. Doch hinter dieser Erzählung steht eine andere Wirklichkeit. Der Reichtum des Landes entstand nicht aus bloßer Unternehmungslust, sondern aus Landraub, kolonialer Expansion, Sklaverei und der Ausbeutung von Millionen Arbeitern. Dieser Artikel zeichnet die historischen Linien dieser Entwicklung nach: von der gewaltsamen Enteignung indigener Gesellschaften über die Plantagenökonomie bis zur Macht moderner Monopole und globaler Finanzstrukturen. Wer die Gegenwart verstehen will, muss diese materiellen Grundlagen der amerikanischen Macht erkennen.
Angriff auf Iran
Dieser Artikel versteht den Angriff auf Iran nicht als isoliertes Ereignis, sondern als Ausdruck einer Weltordnung, in der militärische Gewalt zur Sicherung ökonomischer Interessen eingesetzt wird. Wer die Eskalation allein sicherheitspolitisch betrachtet, verkennt ihren Kern: Es geht um Energie, Transportwege, Märkte, Einflusszonen – und um die Frage, wer über sie verfügt.
Sportsfreunde an die Front?
Dieser Artikel ist kein kulturkritischer Kommentar zum Sportbetrieb. Er ist eine politische Analyse eines gesellschaftlichen Prozesses. Wenn Militär und Rüstungsindustrie im Breitensport Fuß fassen, dann geht es nicht um Imagepflege oder harmlose Nachwuchswerbung. Es geht um die ideologische Vorbereitung einer Gesellschaft auf Aufrüstung und imperialistische Konfrontation.
8. März: Kampftag der Arbeiterinnen
Der 8. März ist kein Ritual, das einmal im Jahr abgearbeitet wird. Er ist ein Kampftag, der aus der Geschichte der Arbeiterinnenbewegung hervorgegangen ist und bis heute seine Berechtigung aus den sozialen Widersprüchen des Kapitalismus bezieht. In einer Zeit von Aufrüstung, Preisraub, Wohnungsnot und wachsender Reaktion gewinnt seine ursprüngliche Bedeutung neue Schärfe.
Iran im Fadenkreuz
Der folgende Beitrag ordnet die Eskalation gegen Iran nicht als isoliertes Ereignis, sondern als Teil einer globalen Macht- und Interessenpolitik ein. Im Mittelpunkt stehen nicht moralische Schlagworte, sondern die ökonomischen und strategischen Triebkräfte hinter Krieg, Sanktionen und Blockbildung. Der Text analysiert die Rolle der westlichen Bündnissysteme, die Konkurrenz zwischen Großmächten sowie die sozialen Folgen militärischer Konfrontation.